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   Meine Maxime :   Edel sei der Mensch, hilfreich und gut !   (Goethe)

IMPRESSUM

"Schluss mit l(u/i)stig !"  Ein Werk aus den virtuellen Räumen des atelier faunlandia von Künstler Frank F. Zilly

 

“ Schluss mit lustig ! Oder kurz : Brexit ”

 

Die Kunst als Armenhaus. Und Freudenhaus. Und Bankhaus. Und Tollhaus. Und und und. Alles in einem. Und folglich nichts wirklich. KUNST vor allem gewiss nicht. Respekt vor der KUNST ist Respekt vor dem Wunder Leben. Den kann ich jedoch nicht erkennen. Außer um Geld geht es da im Schatten idiotisch weltfremder, an den Haaren und wer weiß an was sonst noch herbeigezogenen, oft erschütternd kranker Themen weltfremder Leute um nichts mehr. Da läuft längst nicht einiges, sondern einfach alles schief und voll aus dem Ruder. Anmaßung und Verachtung, Ausbeutung und Unterdrückung beschaffen die irrsinnigen Beträge mit denen nicht nur die absichtlich künstlich ins Aberwitzige getriebenen Preise von Kunstwerken bezahlt, sondern diese auch der Allgemeinheit entzogen werden, damit nach dem nächsten Finanz-Crash nicht alle Knete den Bach runter ist. Man muss sich im Klaren sein, dass ein Vielfaches von den realen Werten, die es überhaupt gibt und die theoretisch käuflich zu erwerben wären (ich habe mal die Zahl 70 gehört), als Geld im Umlauf ist. Will man das Geld, das Vermögen “sichern”, muss man Dinge künstlich im Preis hochtreiben ...  Nicht anders läuft es mit irrsinnig teuren Auto-Oldtimern und immer mehr anderen “Waren”. Im Kapitalismus geht’s um Waren. Und um den sogenannten Profit. KUNST ist aber keine “Ware”. Der geläufige Ausdruck heißt “Wahre KUNST”, nicht “Ware Kunst”. Mit der Kunst Profit zu machen ist vergleichbar dem Ablasshandel der Kirche. Und eine moralische Instanz ist neben der einstigen nicht auszumachen. Und die Erinnerungen an den Kalten Krieg oder die Weltkriege, die die Menschen zügeln könnten, verblassen. Die an Grausamkeit kaum zu überbietende Höllen-Schlacht von Verdun (21. Februar 1916 - 18. Dezember 1916) im 1. Weltkrieg ist aktuell grade 100 Jahre her. Einer meiner Großväter war dort. Mittendrin. Nicht nur dabei. Und im 2. Weltkrieg “bald” danach war er dann auch. Was der zu dem Gebahren mancher großmäuliger, skrupelloser Kotzbrocken wohl sagen würde ? Ich denke mal kurz und knapp : “Die sind im Angesicht von Schmerz und Tod immer die ersten, die nach Mama rufen und wie kleine Kinder plärren ...”

Denke ich in diesem Kontext an TTIP und an das, was man bei der aktuellen US-amerikanischen Präsidentenwahl mit Erschrecken beobachten muss, dann wird allerdings auch deutlich, dass all sowas nur möglich ist, wenn die anderen Mitglieder der Gemeinschaft “mitspielen”. Und sei es nur durch Nichtstun oder Unterlassen. Ich frage mich allen Ernstes, ob das Wahlrecht für alle und zu gleichen Teilen (selbstverständlich nicht die grundlegenden Menschenrechte etc.) bei uns länger undiskutiert bleiben kann. Wie vor allem asiatische, teils wenig demokratische Länder zeigen, steht zuviel Demokratie wirtschaftlichem Erfolg im internationalen Konkurrenzkampf durchaus im Weg. Will man dem Irrglauben an ein grenzenloses Wachstum hierzulande weiterhin anhängen und an seinen Sackgassen-Konzepten folglich nichts ändern, muss man darüber unbedingt nachdenken. Voll-, Halb- und Viertelwertiges Wahlrecht wie bei Lotterielosen zum Beispiel bis hin zu gar keinem, auch verwirktem Wahlrecht ist - Demokratie hin oder her -  sehrwohl denkbar, hat “der Staat” doch vor Jahrzehnten bereits vor ein Studium an seinen Universitäten aller Demokratie zum Trotz ohne Skrupel die einseitig diskriminierende, einem Menschen als Ganzem nicht annähernd gerecht werden könnende Abfrage des persönlichen Notendurchschnittes gesetzt. Kann man ganz gleich warum “ungebildete”, schlecht informierte, nicht im Bild seiende Unmündige ohne Gesamtdurchblick, ohne Ahnung von der geopolitischen Lage, deren materieller und kultureller Beitrag fürs Gemeinwesen außerdem meist eh nur marginal ist, behandeln wie Professoren, Intellektuelle oder Wirtschaftsbosse und über das folgenschwere Schicksal der Gemeinschaft aller und über deren Weg durch die Wirren der Folgen der Globalisierung und dem, was nach der kommt (ja, TTIP steht unter anderem auch für das Ende der sogenannten “Globalisierung”, will den pazifischen, den asiatischen Raum grade wegen oben angesprochener Problematik ausgrenzen) zu gleichen Teilen mitbestimmen lassen ? De facto sind die Menschen nicht gleich. Sie waren es nie und sie werden es nie sein. Nicht mal zusammen aufwachsende eineiige Zwillinge sind, vom ähnlich (siehe Mathematik) zu bezeichnenden Äußeren mal abgesehen, “gleich”. Worauf beruht da eine (ohnehin nur vordergründige, von den Lebensrealitäten ausgetrickste) Gleichstellung, wenn Leute für ebendiese (obgleich sie könnten) nicht genug tun ? In einem komplexen Gebilde wie unserem Staat ? Da kommt noch manches Ungemach ... Und der Mensch von heute ist nicht intelligenter als vor 100.000 Jahren bereits (wo er allerdings noch in sehr gut überschaubaren kleinen Gruppen lebte), kommt immer noch genauso unbedarft und hilflos auf die Welt ...

Hin und wieder ist man schon geneigt sich auf den Tag zu freuen, an dem alles mit Getöse kollabiert. Ganz ohne Wilhelm. Busch.

 

2016-05-29

2016-05-30

 

Anmerkung / hier eingefügt aus aktuellem Anlaß am 27.06.2016 / zum oben angeführten Thema Wahlrecht

und - anderer Vorgang - zur Freiheit der KUNST ( hier bei uns in Deutschland )  :

 

Schauen Sie sich zum besseren Verständnis dessen, wovon ich rede, einfach mal an wie fürchterlich “entgleist” (und zwar in alle denkbaren Richtungen) das Thema “Brexit” in Großbritannien ist.

Vielleicht hätte man das Kind statt großkotzig und medienwirksam aber verniedlichend “Brexit” von Anfang an klar und deutlich für jeden auch wenig gebildeten oder informierten Menschen besser schlicht und einfach so nennen sollen wie das, was es ist : “Austritt aus der Wertegemeinschaft Europa mit allen Konsequenzen”. Damit den Leuten das ganze verhängnisvolle Ausmaß der Sache nicht erst hinterher nachdrücklich klar wird. Damit sie schon eher - nämlich vor der Wahl - anfangen, genauer drüber nachzudenken ...

Da diejenigen Politiker, die sowas durchgesetzt sehen wollen, allein Stimmen brauchen und sonst nichts, reden die nur von dem, was leicht beeinflussbare Leute hören wollen. Nicht von den vielen unangenehmen Nebeneffekten. Das zu tun, das hat “die politische Konkurrenz”, die diese Spielchen kennen sollte, wie das Ergebnis einerseits und die Reaktionen andererseits zeigen, massiv versäumt ...

Ich will gewiss niemandem zu nahe treten. Die Menschen stets nur zum intensiven Nachdenken anregen. Und das ohne die unantastbare Würde eines Menschen, von der man zumal als in der Öffentlichkeit stehender Deutscher gehört haben sollte, zu verletzen. Da ich nebenbei angemerkt nicht mehr grün bin hinter den Ohren, sondern aktuell (2016) auch schon 57 Jahre alt (also zumindest nicht mehr “jung”), darf ich - aber auch ohne dabei etwa von mir selbst auf andere schließen zu müssen - “sowas” wie das weiter unten Folgende in Sachen Alter sagen.

Erst recht, wenn ich bedenke, was manche von der “Obrigkeit” getragen und (moralisch) ungestraft (etwa durch “Job-Verlust wegen Unreife”) von sich geben (dürfen), die ich ungefragt und ungewollt mit meinen GEZ-Gebühren auch noch gezwungenermaßen mit(er)tragen, ja mitunterstützen muss, weil ich wegen solcher Persönlichkeiten sonst auf TV und Radio verzichten müsste. Sex ist der Motor der Welt, doch wahrlich interessante Frauen gewinnt man so unbeholfen sprich taktlos über andere und deren “bestes Stück” herziehend kaum für sich. Wie dann die angesprochene Person ? Früher gab’s hier und da unter Jugendlichen schon mal eins in die Fresse und ein Lernvorgang war so nachhaltig wie irreversibel abgeschlossen, wenn einer Zähne spuckte ... Das Schlechteste war das wirklich auch nicht immer. Denn der Mensch ist (leider noch) nicht das, was manche gerne in ihm sehen. Gemeinhin nur ein hochentwickeltes Säugetier mit leider immer noch tierischen Anwandlungen und Verhaltensweisen. Das hier und da fast weltfremd und oft nicht mehr nachvollziehbar ins Aberwitzige hochgezüchtete “Recht” kommt sich immer öfter selbst in die Quere. Dann nämlich, wenn es rechtlich begründbar Unrecht möglich macht. Und es “bringt” schon zweimal nichts da, wo die andere Seite (beispielsweise auch aus Gründen einer über Jahrtausende unter ganz anderen Voraussetzungen ganz anders gewachsenen Kultur) ganz anders “tickt und funktioniert”.

 Ich schäme mich als Mann und Mensch, als Bürger und Künstler, distanziere mich von derartigem Gebahren !

Aber ich will mich nicht aufregen. Untragbare Gestalten  gibt’s überall. Auf allen Seiten. Wirklich “kluge und clevere” Leute verhalten sich ganz anders. “Diplomatisch” beispielsweise. Doch mit Diplomatie still und leise an die Intelligenz gewandt macht man nunmal keine Quote. Quote ist wichtiger als das, worum es zu gehen folglich nur scheint. Und das ist schlicht krank. Ja, ich wiederhole, krank ! Diplomatisch agierende Leute erreichen vieles. Positives vor allem. Erstrebenswertes. Das Gewünschte nämlich. Die “Axt im Wald” oder für eher Schwachbrüstige, die hartes Arbeiten nur vom Hören-Sagen kennen, auch die Kettensäge, die leisten das nicht. Lauthals stiftet man nur noch mehr Unruhe, deren Folgen dann - und das ist das ganz, ganz Fiese an diesem Verhalten, bei dem es nur darum geht, selbst auf Kosten anderer im (durch die Verfassung geschützten) Rampenlicht zu stehen und zu profitieren - andere ausbaden müssen. Ja. Andere ! Nur andere. Immer nur andere. Und zu oft gar (zunächst) vollkommen Unbeteiligte. Auf solche “Künstler” ist gepfiffen ! Auf Geister, die nur um sich selbst kreisen. Die das zu ihrer teilweisen Ehrenrettung aber auch nur deshalb tun, weil man anders nicht überlebt in unserer tollen Medienlandschaft, wo sich ebenfalls alles nur um eines dreht : Um die angesprochene “Quote” nämlich. Ich, liebe Leute, werde wegen einer bescheuerten, kranken “Quote” und deren “uneigennützigen Förderern und Unterstützern” allerdings nicht ins Gras beißen. So nicht. Und anders nicht. Ich bin Künstler. Und in der KUNST geht es ursprünglich wie auch heute einzig und allein nur um die Menschheit und deren Wohl, deren Vorankommen durch Weiterentwicklung. Nicht um einzelne Profiteure und Absahner, billige Unterhaltung der Massen ... ...

Ich sehe lediglich - und das ohne persönlich zu werden - den Realitäten ins Auge. Lasse mir das aber - Tabu möglicherweise hin oder her - auch nicht verbieten. Also : Kann man ruhigen Gewissens “alte” Leute, die ihr Leben gelebt haben und (etwa in Gestalt des Berufs- oder “Sexlebens nicht nur zum Zwecke der Fortpflanzung”) gewissermaßen hinter sich haben und irrational verklärt von einer guten alten Zeit träumen, weil sie außer ihren Erinnerungen an eine Zeit, die es so nie gab (und die nur aus dem einen einzigen Grund “gut” war, weil man selbst damals jung war) nichts mehr haben, über das Wohl der heutigen Jugend und jungen Leute entscheiden lassen, die noch Jahrzehnte mit den Folgen einer Wahl, etwa dieses Brexit “leben müssen” in dem betroffenen Gemeinwesen ? Alte Leute, die aus besagten Gründen wortgewandten jungen Verführern, die bewusst verlogen mit alten Zeiten ködern und bei allem doch nur an ihr eigenes Wohl denken, leicht auf den Leim gehen ?

Und von all sowas ganz abgesehen : Wo auf der Welt trifft man Entscheidungen dieser Tragweite mit einfacher Mehrheit ? Zumal in einem “Vielvölkerstaat” ? Wie kann man eine so bedeutende Sache wie den Ausstieg aus der Wertegemeinschaft eines vereinten Europa mit einfacher Mehrheit ab 50,001 % entscheiden wollen statt mit mindestens Zweidrittel- oder eher gar Dreiviertelmehrheit (66,7 oder 75 %) ? Nicht ohne wohlbedachte Gründe sind “Volksentscheide”, die meist mehr “stimmungsgeladen” als sonstwas sind, in vielen Verfassungen ganz bewusst gar nicht erst vorgesehen. Bei zuviel “Demokratie” beißt die Katze sich in den (eigenen) Schwanz ...

Und warum dürfen in einem solchen Fall nicht bereits 16-Jährige mitentscheiden, wählen gehen ? Mit 16 kann man über derartige Dinge durchaus schon mitreden. Schauen Sie sich mal den Lehrplan vom Gymnasium an und was der von 16-Jährigen erwartet. Außerdem darf man mit 14 Jahren bereits aus der Kirche austreten, wenn man das will. Und bei der Kirche geht es sogar um nicht weniger als das ewige (!) Leben ... ...

Und und und ...

Soll man Great Britain nun in der selbst verbockten Scheiße hängen lassen ?

Schadenfreudig zusehen, wie Kleinbritannien draus wird ?

 

Oder nicht klüger (allen potentiellen Nachahmern, die in Europa nur eine dumme Kuh zum Melken sehen, gegen den Strich) den Spieß umdrehen, ein tolles Lehrstück daraus machen (das hier und da auch weh tun darf und muss) und die Briten wieder aufnehmen bzw. mit einem blauen Auge ohne Austritt davonkommen lassen ?

Oder kann daraus schon allein deshalb nichts werden, weil “sowas” intellektuell wie anderweitig die Möglichkeiten der Führungseliten unseres Europa, die durchaus Teil des ganzen Dramas und nicht ganz unschuldig sind, übersteigt ? Wie könnte da ggf. eine zukunftsweisende “Therapie” aussehen ? Tipp : Wissen Sie, wie ein einzelner Mensch ohne Hilfe einer Maschine ein Gewicht von 5 Tonnen oder mehr anheben und somit scheinbar Unmögliches vollbringen kann ? Die Lösung heißt “Gegengewicht” ...

 

Ich bin gespannt. Sehr gespannt. So und ähnlich müssen sich die gefühlt haben, die in wichtigen Angelegenheiten in der Antike das Orakel von Delphi aufsuchten, denn rational vorhersehbar war das kaum, was jene dort tätige, von Gasen aus dem Erdreich in andere Bewusstseinszustände versetzte Frau phaselte und dritte Personen den Anfragenden dann erst “frei zum Kontext der Anfragenden passend übersetzen” mussten. Schließlich sollten “diese Kunden” wiederkommen, denn es ging auch dort bereits nur um die Knete ... ...

 

 

 

“Der Klügere gibt nach, was für eine traurige Wahrheit.

Sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit.”

 

Marie Freifrau Ebner von Eschenbach

(Marie von Ebner-Eschenbach)

( 1830 - 1916 )

 

 

Lassen Sie mich bitte mal ganz dumm fragen :

 

Warum nur gibt es den Begriff “Konzeptkunst” ?

 

Ist ausgerechnet die große KUNST,

die erklärte Mutter aller Kultur,

“normalerweise” konzeptlos ?

 

 

Ein Text von Frank F. Zilly

 

 

 

Wer aufgrund einer Idee von irgendetwas fortan nicht nur träumen möchte, sondern ein ganz bestimmtes Ziel tatsächlich auch erreichen, ein angestrebtes Vorhaben bis zum letzten Schritt auch umsetzen, realisieren möchte, der braucht einen Plan. Einen konkret in allen Details entlang eines sich ergebenden Roten Fadens ausgearbeiteten Entwurf zur Vorgehensweise mit allen Arbeitschritten und klaren Arbeitsanweisungen. Beginnend mit der ersten Idee oder den ersten Ideen und der Erklärung, was an der oder denen so toll, so einzigartig, ja vielleicht sogar visionär ist, bis hin zur Präsentation des fertigen Werkes : Ein KONZEPT eben.

So im Übrigen und nicht anders, von dem hier und da in unterschiedlichem Maß an den Tag gelegten Fleiß mal abgesehen, hat die sogenannte zivilisierte Welt das vergleichsweise hohe Niveau erreicht, auf dem sie sich befindet. Die Frage, ob etwas anderes möglicherweise nicht besser sein könnte für unseren (noch) blauen Planeten und damit letztlich auch für uns, die bleibt von dieser Feststellung erstmal unberührt ... 

Ich will nun - zumindest heute und hier auf dieser Seite - nicht reden über das, was zum Leidwesen der KUNST bei vielen anderen schlicht nicht erkennbar ist oder zumindest nicht als ein umfassendes, schlüssiges Konzept bezeichnet werden könnte. Nein, ich will Ihnen in wesentlichen Zügen stattdessen ganz einfach mein Konzept seit 1975 für mein künstlerisches Schaffen erläutern. Und das ist meines Wissens in allen Details und als Ganzes betrachtet bislang immer noch einzigartig weltweit.

Ich mache also “KUNST mit Konzept”. Und weil es “KUNST ohne Konzept” nicht gibt, weil so etwas höchstens irgendetwas Kunstvolles, vielleicht nett anzuschauendes ist, aber aufgrund der Hintergründe, auf denen die Arbeit basiert, keine KUNST, mache ich persönlich ganz einfach KUNST. Obgleich meine Arbeit manches Kriterium für Konzeptkunst erfüllen könnte, mache ich demnach keine Konzeptkunst. Mit dem, was die Leute dort machen, kann ich - sorry - leider nichts anfangen. Ich will denen auch, obgleich ich auch ein Konzept habe, nicht zugerechnet werden.

Der Anfang von allem, die Idee, war bei mir - wie bei vielen anderen sicher auch - gar nicht der eigentliche Anfang und Beginn von allem. Ganz am Anfang stand meine ganz persönliche Situation und mein an der konkret gewachsenes Problembewusstsein, das in einem zentralen Punkt sehr, sehr dringend nach einer Lösung verlangte. Und intensives Nachdenken über Monate in meinem Fall erst führte dann zur eigentlichen Idee. Zur Idee für ein KUNST - Projekt als einzig gangbaren Weg, um zu einer Lösung meiner Fragestellung zu finden. Alles hierbei drehte sich um Kirche und Religion. Und die Antwort hieß KUNST. Und so kam ich zur (Bildenden) KUNST. Mit der hatte ich nämlich bis dahin absolut überhaupt nichts am Hut ... Und das (hat ge)passt, verwundert mich heute nicht, denn als Mutter aller Kultur ist die KUNST auch Ursprung dessen, was wir heute Religion nennen. Die KUNST ist abwärtskompatibel ... Und auf diesen ganz konkreten Punkt geht letztlich auch meine aus all dem in Jahrzehnten erwachsene Vision zurück. Die ist bei mir also die Folge einer jahrelangen, ernstzunehmenden Beschäftigung mit einem Menschheitsthema. Und nicht als Hirngespinst vom Himmel gefallen. Meine Vision hat “Hand und Fuß”. Doch dazu erst später mehr.

 

 

Sie wissen sicher auch, dass es Bilder gibt, bei deren Anblick man förmlich dahinschmilzt. Es gibt aber auch andere, die zutiefst erschrecken und verstören können, sodass man sich schlagartig abwendet.

Ich stand damals als pubertierender Teenager recht hilflos weil vor allem auch allein(gelassen) vor einem allumfassenden Problem in Sachen Kirche und Religion sprich Lebensplanung, auf das mir - soviel war mir schon damals klar - niemand eine neutrale, unvoreingenommene Antwort geben konnte. Da kocht jeder sein eigenes Süppchen und das, was dabei rauskommt, deckt sich längst nicht immer mit dem, was die Leute reden. Also, irgendwen - Eltern inklusive - zu fragen und sich dabei wohl noch als Zweifler oder sonstwas selbst auf den Index zu setzen, das konnte ich vergessen.

Ich bräuchte Bilder, die sich selbst erschaffen, das war irgendwann dann, nachdem mir seit Wochen nichts mehr eingefallen war, vollkommen unerwartet aus heiterem Himmel gewissermaßen bei einer ganz anderen Beschäftigung meine Idee. Bilder, die weder ich noch irgend ein anderer Mensch gemacht hat, Bilder, die auf der gottbereinigten “Willkür” des Universums allein beruhen und mir dadurch orakelartig andeutend sagen können, was ich von einer Sache zu halten habe. Halten kann, halten darf. Zumindest tendenziell. Also ob eher JA, oder eher NEIN bei entsprechend auf die Möglichkeiten dieses Systems zugeschnitten formulierten Fragestestellungen.

Und dann fiel mir der Tageslicht-Projektor ein, der überall in den Klassenzimmern zur Verfügung stand. Man legt - beispielsweise um einen Prozessablauf schrittweise zu veranschaulichen - eine Folie auf und auf die eine weitere drüber und noch eine und noch eine ... Und mit jeder bemalten / beschrifteten Folie, die jede für sich nur einen ganz bestimmten Teil der späteren Gesamtgrafik zeigt, wird die an die Wand projizierte Grafik üppiger. Aber auch der Gesamtprozess vollständiger ... Aus einzelnen (Lebens-)Situationen, die jede für sich nicht viel Aussagekraft haben (müssen), wird nach und nach ein Gesamtbild ersichtlich, das manches (im Leben) klarer werden lässt, ja regelrecht fähig ist, einem anders nicht mögliche Einsichten, ja Antworten zu geben ... Gibt es (trotz allem Unrecht etwa) einen Gott tatsächlich ? Oder ist das alles nur Humbug, den gewisse macht- und geldgeile Kreise erdacht haben, um das Volk mit Mitteln der Angst und Demütigung “bei Laune” sprich gefügig halten, dominieren, regieren zu können ?    

Doch schnell war mir klar, dass ich mit an die Wand projizierten Werken kaum was anfangen konnte. Sollte ich die etwa abfotografieren ? Als Foto veröffentlichen ? Und was sollte ich da überhaupt übereinanderlegen folienmäßig ? Das Prinzip, das mich weiterbringen könnte in Sachen sich quasi selbsterschaffender Bilder, das hatte ich entdeckt. Doch mehr auch nicht. Man kann tatsächlich zuvor nie gesehene, also vollkommen unbekannte, von keinem Menschen gemachte Bilder sich quasi selbst erschaffen lassen. Indem man beispielsweise - im einfachsten Fall ohne Gewichtung - einfach mal 10 oder 20 Bilder, die alle für eine gewisse Situation stehen (Fotografien, Selbstgemaltes, Scherenschnitte oder was auch immer) übereinanderlegt und schaut, was dabei herauskommt. Strahlt das neu entstandene Werk eher Ruhe aus, wirkt es wie eine gute Tasse Tee ? Oder ist es etwa teilweise oder ganz von rasender Unruhe geprägt in seinen Farben, Formen und Strukturen ? Und das, obwohl die Teilbilder alle Ruhe verströmen ? Durch Wegnehmen einzelner Teilbilder lässt sich feststellen, woran dies und jenes liegt ... und das lässt sich dann aufs Leben übertragen ... Falsche Freunde ? Falscher Job ? Ehe kaputt ? Und so weiter ...

Und so gingen einige Jahre ins Land in denen ich unter anderem mit (analoger) Spiegelreflex, genialen, zum großen Teil selbst erdachten Tricks und experimenteller Fotografie, Mehrfachbelichtungen waren da noch das Simpelste, vor allem aber auch theoretisch, mit dem Schreiben vieler Texte, an meinen ungeklärten Fragen dranblieb, während mich aus dem Hinterhalt der Ernst des Lebens der sog. Erwachsenen längst einzuholen begann ...

1983 bin ich dann ausgetreten aus der Kirche. Unüberlegt war das nicht, wenngleich auch meine sich selbst erschaffenden Bilder damals noch nicht zum Einsatz kommen, mir nicht helfen konnten. Was jedoch nicht das Ende war für meine Idee aus 1975. In der Zwischenzeit nämlich war aus meinem “theoretischen KUNST-Projekt”, das nur meine persönliche Hilfe zur Selbsthilfe sein sollte, ein “allgemeingültiges” Projekt für Jedermann geworden - in meinen theoretischen Schriften - ein Projekt zur gesellschaftlichen (Re-)Integration (nicht nur jugendlicher) Außenstehender jeder Art. Name : Painted Integration.  

Und dann endlich, Anfang der 1990er Jahre, entdeckte ich den Computer (mit dem ich seit 1979 bereits im allerdings kaufmännischen Job gearbeitet hatte), genauer gesagt den sog. “IBM-kompatiblen PC” nach den Geräten der frühen 1980er Jahre zum zweiten Mal sozusagen für mich. Und für meine Zwecke. Denn die Geräte waren mittlerweile bezahlbar und leistungsfähig genug für die sogenannte Ebenentechnik, die die Software-Industrie nun bereitstellte und wovon ich - was für ein glücklicher Umstand - nur rein zufällig erfuhr. Wie soll man aber auch auf die Idee kommen, dass nach Jahren des Überlegens so ein Vorzeit-PC plötzlich die Lösung aller Fragen parat halten könnte ...

 

 

Meine Werke sind Bilder. Repräsentative Drucke meist größeren Formats, gerahmt oder selbsttragend, die wie gemalt wirken und auf hochauflösenden, komplexesten Grafiken basieren, die in den virtuellen Räumen meiner selbstgefertigten Computer entstehen. Und dies nicht mit einer überteuerten Wunder-Software mit klangvollem Namen und ebenso elitärem Anspruch (womit “es” zum Glück nicht getan ist), sondern einfach nur mit Liebe und in viel Zeit kostender Kleinarbeit. In einer von mir zur Perfektion weiterentwickelten, aber eben auch sehr zeitintensiven Technik, die (wie das Leben mit uns) mit beliebig vielen, voneinander ganz unabhängigen Bild-Ebenen arbeitet, die am Ende zu einer einzigen “verschmolzen” werden. Und bevor man mit Computerhilfe etwas auf unterschiedlichen Ebenen übereinanderlegen und im Detail gewichten, ins rechte Verhältnis zueinander bringen kann, die Teilbilder nämlich, muss ich diese vielen Teilbilder, die je nach eigener Vorgabe alle für eine konkrete Lebenssituation stehen, ja auch erst mal gemacht haben. Der Künstler bin nämlich ich, Frank F. Zilly. Nicht irgendeine Hardware. Und auch nicht irgendeine Software !

Allein in Anbetracht des Lohnes einer einfachen Büroangestellten, der niemand abverlangt, ein Produkt - KUNST nämlich - abzuliefern, was der Gesellschaft Orientierung sein kann und idealerweise auch sollte, etwas, das unter anderem auch höhere Bildung, Kreativität und Informiertsein, Durchblick voraussetzt, muss jedem Zeitgenossen einleuchten, dass ein solches Werk der KUNST allein schon im Hinblick auf die vielen Arbeitsstunden - gedruckte Stückzahl angesichts einer künstlerisch wertvollen, einzigartigen Idee hinter dem Werk hin oder her - nicht wie mancherorts für 3,98 Euro verkauft werden kann. Auch nicht für 398,- als Unikat sprich einziger zum Verkauf kommender Print / Druck.

Wer eines meiner Werke anschaut, schaut viele Bilder zugleich an, die zu einem einzigen verschmolzen sind. Und das natürlich nicht aus Spaß an “einer Spielerei”, sondern aus philosophischen Gründen ... So kommt es auch, dass noch niemals zwei Menschen, die nebeneinander vor einem meiner Werke standen, darin dasselbe oder das gleiche (wieder)erkannt, dieselben oder die gleichen Gedanken gehabt hätten. In meinen Werken sieht man nicht irgendetwas, das einem warum auch immer “irgendwie bekannt” vorkommt, nein. Jeder findet sich in meinen komplex aufgebauten, vielschichtigen Werken ganz individuell und höchst persönlich wieder, weil aufgrund der vielen Details jeder ein anderes Bild sieht. Allein das nämlich, das sein Gehirn aufgrund der Art und Weise wie es gewachsenerweise die Welt sieht, die Welt scannt, sehen will, für wichtig hält ... Meine Werke sind Werke für den Betrachter. Um den Künstler geht’s hier nur am Rande. Ja, so ist sie, die KUNST ...

Die Ergebnisse, die meine Computer mir liefern, werden von mir auf Basis meiner jahrzehntelangen Erfahrung interpretiert und - ohne deren Kerninhalt zu verändern - von mir heute aufwändiger als früher ausgeschmückt oder (partiell) hervorgehoben oder oder oder und damit individueller, persönlicher als es die Bildergebnisse rein nach Konzept sind. Das Konzept, das früher in meinen Anfängen mehr oder weniger alles war und bedeutete, das liefert mir heute quasi nur noch einen (rein handwerklichen) Rahmen, der seinerseits jedoch sicherstellt, dass ein Werk nach wie vor meinem Projekt gerecht wird. Und das heißt seit 1975 Painted Integration. Wie das Bild am Ende was rüberbringt, allgemein verständlicher für möglichst viele Menschen vielleicht auch als das reine Konzeptergebnis, das bringe abschließend dann ich persönlich mit digitaler Bildbearbeitung zum Tragen. Doch selbst die folgt, rein handwerklich betrachtet, auch und konzeptartig immer wieder feststehenden Regeln ...

Ein (gutes) Konzept zu haben bedeutet grundsätzlich nicht, sich selbst von vornherein in irgendeiner Weise einschränken, auf irgendwas festlegen zu müssen, was die optische Vielfalt möglicher Werke einschränkt, manches von vornherein ausschließt. Im Gegenteil. Meine Bild-Werke sind - das kann man tatsächlich so sagen - auf Grund meines Konzeptes, der Arbeitsabläufe, sich selbst erschaffende Bilder, denn niemand kann vorab auch nur ahnen, was bei einem Bildprojekt am Ende herauskommt. Alles (!) ist möglich, nichts unmöglich ! Und entsprechend groß ist die Vielfalt. Sowas jämmerlich Primitives wie “Stil”, der nur die große KUNST vergewaltigt, sowas gibt es bei mir nicht ! Höre ich bildungsferne Wichtigtuer reden von “Stil”, weiß ich genau, dass die noch nie eine Fabrik und schweißtreibende “Arbeit von innen gesehen” haben und bekomme das große Kotzen. Trittbrettfahrer. Kindergarten. Stil ist Schablone ! Und Schablonen gehören in die Fabrik. Um bequem unzählige immergleiche Teile von irgendetwas letztlich Belanglosem herstellen zu können. Ein KUNSTwerk ist aber nicht belanglos. Und viel, viel mehr als nur einzigartig. Auch wenn die, die jobmäßig damit “rumhantieren” (und viele andere, auch in Nadelstreifen), das geistig nicht erfassen können. Den Seinen gibt’s der Herr im Schlaf, mir als Künstler nicht. Und das hat Gründe ...

Wir bewegen uns im 21. Jahrhundert ! Romanisch und gotisch etwa bei den großen Kathedralen und all dergleichen Begriffe mehr, das war gestern. Wo kann man denn draußen im Leben, im Alltag, im Job oder sonstwo heute, im Zeitalter der angepassten Möchtegern-Individualitäten (die alle die drei oder fünf üblichen Automarken fahren etc. etc.) noch positiv von etwas wie “Stil” reden ? Oder vielleicht von etwas Neuem, was altes Stile-Bewusstsein abgelöst hat ? Burnout-Stil ? Mobbing-Stil ? Aus-dem-Fenster-springen-Stil etwa bei den chinesischen Arbeitern in der Leiterplattenfertigung für unsere Multimedia-Wohlstandsprodukte, die alles sind, nur nicht lebenswichtig ? Produkte, die vor gar nicht langer Zeit noch kein Mensch vermisst hat ? Produkte mit künstlich gewecktem Bedarf, nachdem sie erstmal da waren. Nicht weil sie helfen würden, Ressourcen zu schonen etc., sondern einfach nur aus dem billigen Grund, weil sie technisch machbar sind, eine neue Quelle des Profites erschließbar machen für Leute, die immer noch an ein grenzenloses Wachstum auf einem abgeschlossenen System glauben ... “Der Glaube macht selig”, pflegte meine Oma zu sagen, “und der Mehlsack mehlig.” Wie die Zeit, so die KUNST ! Digital. Grenzenlos ! 

Deshalb auch kann man meine Werke klassisch nicht malen. Wie soll man auch vor einer leeren Leinwand sitzend etwas zu malen beginnen, von dem man beim besten Willen nicht mal ahnen kann, wie es am Ende aussehen wird ? Die eingesetzten Computer jedenfalls würfeln nicht Einstein-like mit Gott oder dem Universum und spielen sich selbst als Künstler auf. Bei mir - meine teuerste und einzigste kommerzielle Grafik-Software kostet nicht mal 70 Euro - sind die Computer tatsächlich nur als Rechenmaschinen im Einsatz, die Farbwerte berechnen nach meinen konkreten Vorgaben in Gestalt von Teilbildern, die im Ebenenverfahren übereinandergelegt werden. Im Laufe der Jahrzehnte habe ich aus dieser an sich simplen Geschichte allerdings eine eigene “Wissenschaft” gemacht ... Und ich denke, das sieht man nicht nur, das fühlt man auch. Dass alles an meinen Werken, die zumeist auch an einer Staffelei entstanden sein könnten - wie auch immer gelöst im Detail - digitalen Ursprungs ist, ist überhaupt kein Problem. Digital - und komplex - wie unsere Welt heute. Zeitgenössisch also. Lebensnah. Authentisch. Keine Randerscheinung ...

Und im Laufe der folgenden Jahre habe ich dann ganz nebenbei mein Projekt zur gesellschaftlichen (Re-)Integration Außenstehender (zum Beispiel Drogensüchtiger) immer auf der selben Schiene bleibend weitergedacht und weiterentwickelt zu einem Integrationsprojekt globalen Ausmaßes und zu meiner Vision von einer ersten globalen Weltordnung (siehe Navigationsleiste / eigener button). Vieles nämlich, was wir gar nicht irgendwie mit dem Begriff “Integration” be- oder umschreiben, hat sehr wohl etwas mit typischen Regeln und Prinzipien der Integration von einzelnen Menschen in ein bestehendes System zu tun.

Wollen Sie jemanden integrieren, dann dürfen Sie nicht wie ein Besserwisser mit Gesetzen und Auflagen aller Art daherkommen, sondern Sie müssen diese Person dahin bringen, dass sie selbst es (auch) will, ja kaum noch erwarten kann. Das geht nicht über die Ungleichheiten bei den Menschen. Das läuft ab über die Gemeinsamkeiten. Machen Sie einem Kandidaten klar, dass er die Nase auch mitten im Gesicht hat. Bringen Sie ihn zum Lachen und machen Sie ihm klar, dass er im Wesentlichen tickt wie alle (!) anderen Menschen auf der Welt auch. Nicht Wesentliches, nicht die Anzahl von Armen, Beinen oder Hirnzellen stehen einer gemeinsamen Zukunft im Wege, sondern nur aufgesetzte Äußerlichkeiten, die nichts anderes sind als banale Floskeln beim Reden. Reden Sie mit ihm über meine Werke und diese Person wird erkennen, dass sie längst dazu gehört. Vokabeln muss man nicht pauken, bevor man meine Bilder verstehen kann. Fragen Sie nicht, ob er ebenfalls dies oder jenes in dem Bild erkennt. Fragen Sie einfach, was ihm ins Auge springt und finden Sie die Entsprechung dazu - beispielsweise in unserem Kulturkreis. Und so weiter und so fort. Und wie Sie bereits unschwer erkennen können - ohne eine eigene positive Lebenseinstellung, ohne ein vorurteilsfreies Zugehen auf solche Menschen, ohne selbst bereits da und mit dem zufrieden zu sein, wo man andere gerne hinbringen möchte, ohne das geht von vornherein gar nichts. Ein Scheitern liegt (wie so oft im Leben) nicht an den fundierten Methoden ... Wer scheitert, scheitert stets nur an sich selbst !

Ein Hauptproblem der Kunst ist, dass auch Künstler von etwas leben müssen, ihre Werke an den Mann, an die Frau bringen müssen. Und wer da nennenswerten Erfolg hat, das bestimmen gewisse Kreise, die sich vor allem an der Frage orientieren, was sich - mit möglichst viel Profit - an den Mann, an die Frau bringen lässt. Und wer den Leuten, der Kundschaft, nach dem Munde redet, “Kunst” macht, die die breite Masse oder die Superreichen interessiert, der hat Erfolg. Der verkauft aber nicht die KUNST, die es verdient hätte, die KUNST, die das Volk, das Gemeinwesen (innerhalb der kulturellen Evolution) weiterbringen könnte. Hierbei geht es weniger um ein Konzept mit Hand und Fuß. Dabei handelt es sich mehr um ein billiges Rezept ...

 

Frank F. Zilly

 

 

2016-03-29

2016-04-02

 

Künstler Frank F. Zilly lebt im beschaulichen Schielberg, einem Ortsteil von Marxzell im Albtal / Schwarzwald im Städte-Dreieck Karlsruhe - Pforzheim - Rastatt und schickt viele Grüße nach Pfaffenrot, nach Straubenhardt (Langenalb, Conweiler und Schwann), nach Karlsbad (Mutschelbach und Langensteinbach), nach Waldbronn (Reichenbach) und nach Pfinztal (Söllingen und Berghausen).

 

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Frank F. Zilly

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