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   Meine Maxime :   Edel sei der Mensch, hilfreich und gut !   (Goethe)

Organist / Keyboarder : Frank F. Zilly

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Was  ist  “K U N S T ?

IMPRESSUM

Wozu diese website ?

Der letzte Schrei” muss es sein. Ist doch krank und bescheuert. Wie wär’s mit “Pommes frites aus der Flasche” ? Entsprechenden Leuten empfehle ich den Besuch eines Schlachthofes. Oder Soldatenfriedhöfe. What about Verdun ? Nicht alles Neue kommt echtem Fortschritt gleich. Fortschreiten kann man in viele Richtungen. Auch in den Abgrund. Die große Frage ist, ob man in der eigenen Entwicklung definitiv weiter- und vorankommt. Und zwar ohne anderen damit zu schaden.

" Chaos Datenverkehr "   oder   " Der Weg ist das Ziel "   ist ein Werk aus den Höhlen der Menschheit von heute, aus den virtuellen Räumen, den modernen (digitalen) Kathedralen, hier denen der "Atelier-Manufaktur Faunlandia" von (Digital-)Künstler Frank F. Zilly aus Schielberg im Schwarzwald

 

“ Der Weg ist das Ziel ”

Au ja, prima !   Welcher ?

 

Ein volldigitales KUNST-Werk

von ffz / Frank F. Zilly

 

Entwicklungen und Neuerungen, die kein Mensch vermisst hat und nur erfolgen, weil ein paar tüchtige Profitgeier irgendwas “auf den Markt der Glückseligkeiten” für Leute mit dem Weitblick einer alten Unterhose geworfen haben, haben noch nie zu was Gutem geführt. Irgendwann ist die neue Situation unumkehrbar, die Profitgeier haben gesiegt, hocken auf einer sprudelnden Quelle - so wurden bereits Milliarden (!!) der “Überwachungsapparatur smartphone” verscherbelt, was für ein  P R O F I T   - und die Menschen, die wachen Geistes gegen all das waren, was Dummköpfe begeistert unterstützt haben, müssen die Entwicklung ausbaden. Denn die breite Masse, die solche Entwicklungen erst ermöglicht durch ihr deppertes Konsumverhalten, die hat noch nie irgendein gesellschaftliches Problem gelöst.

Die kleinen Telefonier-Handys waren ok. Heute muss man sich ein smartphone mit dem Potential zum Terrorisieren zulegen, weil manches, was kein Mensch braucht, anders nicht machbar ist, weil entsprechende Schlaumeier, die nur die Knete im Blick haben, dafür sorgen, dass dieses Terror-Gerät immer mehr unverzichtbar wird. Sowas geht eigentlich nur, wenn den Leuten vom Staat das Gerät bezahlt wird. Wie wär’s mit smartphone auf Krankenschein ?

 

 

Über mich, ganz kurz ?

 

Ich bin ein philosophischer Nomade und Künstler im Geiste jener von Chauvet/Lascaux/Altamira etc. und übersetze komplexe Gedankenwelten computerunterstützt in text- und manchmal auch musikbegleitete Kunstwerke mit Orakelcharakter. Darin stecken die 40.000 Jahre Kulturgeschichte der Menschheit.

Ich bin mir der gesellschaftlichen Verantwortung, die ich als Künstler trage, voll bewusst !

Ich spielte bereits 1974 mit 15 Jahren im Gottesdienst verantwortungsbewusst die Kirchenorgel ...

Ich trage längst nicht alles mit, was heute im Namen großer Kunst “verzapft” wird ...

*  *  *

Mehr Konkretes über mich gleich unterhalb nach dem Foto

 

 

 

Die Menschheit als Ganzes lebt zwischen Perspektivlosigkeit und Machbarkeitswahn hirnlos in den Tag. Plan- und ziellos wie die lieben Verwandten. Die Affen. In alter kriegslüsterner Hau-drauf-Mentalität, ohne große Vision. Das jedoch mit Vollgas, als gäb’s kein Morgen, als gäb’s bei Genießer-Tempo was zu verlieren. Was doch nicht sein kann bei so vielen klugen Politikern, dem erreichten Lebensstandard. Der gesunde Menschenverstand assoziiert mit “Fortschritt” doch - und das ganz ohne Uni-Studium - ein rundum angenehmeres Leben. Nicht ein für immer weniger Knete immer hektischer, frustrierender werdendes.

Doch, klar, weniger Profit gäb’s für die wenigen Profiteure. Im übelsten Falle würde das ganze Wirtschaftssystem, das nur bei permanentem Wachstum funktioniert, von vornherein also nur eine Zeit lang, kollabieren. Es funktioniert, bis die Leistungserbringer das nötige Wachstum nicht mehr schaffen. Gesundheitlich. Oder zahlenmäßig. Spätestens, wenn die materiellen Ressourcen aufgebraucht sind, ist in jedem Fall Schicht im Schacht, Feierabend.

Die Menschen laufen den falschen Propheten nach. Heute, für den Sympathiegewinn, gibt’s das Zuckerbrot, morgen - wenn’s kein Zurück mehr gibt - ab dann nur noch die Peitsche. Das neue Goldene Kalb (Sinnbild aus der Bibel zur Teufelsanbetung) heißt Digitalisierung. Ein ominöses, nicht greifbares “Ding”, ein gewaltiges Fass ohne Boden und Deckel (siehe auch Schlußanmerkung unter diesem Text). Das Internet kostet uns jetzt bereits 8% des gesamten Stromverbrauchs dieser Welt. 2030 könnten es 50% sein. Da bleibt die e-Mobilität auf der Strecke. Wo soll der Strom herkommen ? Und alles einzig nur zum Wohle der übelsten und rücksichtslosesten (Profit)Teufel dieser Welt : Banken und Konzerne. Dass darunter nicht nur die “Breite Masse” leidet, sondern der ganze Planet ERDE, das juckt niemanden.

Wann endlich wird die krankhafte Geldgeilheit Einzelner (immerhin Zehntausende), die quasi gewaltsam den Alltag aller Leute weltweit dominiert (weil die keine realistische andere Wahl haben als “mitzuspielen”), zur Krankheit erklärt ? Wie der Alkoholismus etc. ? Muss ich mich einer Minderheit von ungebildeten, raffgierigen Idioten aussetzen lassen, die (wie die alten Alchimisten an das Gold machen) dran glauben, gar aus nichts Geld machen zu können ? Muss man hierzulande einen Burnout riskieren, um zwar nicht leben, so aber doch wenigstens “existieren” zu dürfen ? Weit beschissener, als eine Kuh auf der Weide ?

Alte Weisheit - einer bezahlt immer. Oder : Den letzten beißen die Hunde ...

Bankenwelt-Land USA, ein einseitig in Richtung Kapital entwickeltes Anno-dazumal-Land, wo man wie anno dazumal ein Recht auf eine Knarre hat, jedoch noch immer nicht so wie anderswo auf eine umfassende, bezahlbare Krankenversicherung, besteht nicht nur aus dem von geblendeten Ausländern in die Welt hinausgetragenen Lichterglanz der Metropolen. Die meisten dort leben verstreut auf dem Land, sind eher konservativ bis rückwärtsgewandt. Das Land der Gewinnertypen, mittlerweile ein abgewirtschaftetes, hochverschuldetes Land (mit Todesstrafe !), ist ein sinkender Stern, der bei dieser Größe (und militärischen Macht) den Rest der Welt direkt bzw. indirekt mit ins Unheil hinabziehen wird. Eines Tages. “Der amerikanische Traum” ist längst Klischee, die soziale Verelendung im Land nimmt zu ...

Lobbyismus über alles und viel zu viele desinteressierte und/oder erfolgreich abgelenkte Schlappschwänze, die sich die von ihren Groß- und Urgroßvätern erkämpften Rechte von Ganzschlauen heute einfach wieder abnehmen lassen und lieber den ganzen Tag an einem depperten Smartphone (mein Sinnbild für Dekadenz und Untergang) rumfingern, leisten ein Übriges. Fehlt etwa nur ein RESET, ein (inklusive heilloser Überbevölkerung) alles bereinigender Krieg ? Weil der Mensch am Ende seiner Fahnenstange angekommen ist, gar nicht anders kann / je können wird ? Ist eine Welt ohne Kriege, Mord und Totschlag beim besten Willen gar nicht möglich ?

*

Das Tier Mensch steckt in seiner psychosozialen Entwicklung immer noch in der Steinzeit fest. 7 Millionen Jahre dauerte die genetische Evolution zum heutigen Menschen. Da wird in 40.000 Jahren seit Beginn der ergänzenden kulturellen Evolution nicht über Nacht aus allen Individuen ein Goethe. Oder gar ein Künstler. Der Meinung von J. Beuys (1921-1986) “alle Menschen sind Künstler” widerspreche ich. Mit Nachdruck ! Nicht mal alle “Künstler” sind Künstler (gilt für w+m) ...

*

Die KUNST allein hat als Mutter aller Kultur das Zeug, der Menschheit voran zu gehen. Zu diesem Zweck hat der Mensch selbst sie durch entsprechend fähige Vertreter seiner Art vor rund 40.000 Jahren “erfunden”. Als “All-in-one-Hilfsmittel”, aus dem in der Folge alle weitere Kultur hervorgegangen ist. Wohl begreifend, dass er anders nicht weiterkommt und an den immer mehr und größer werdenden Fragen rund um seine Existenz scheitern wird. Und daran hat sich bis dato - bei allem “Fortschritt” - nichts geändert (siehe Beispiel) ...

 

 

Beispiel : Wenn nicht sehr bald Grundlegendes geschieht, wird die in unkontrolliertem Wildwuchs voranschreitende, ausschließlich an Profit-Überlegungen orientierte

D I G I T A L I S I E R U N G

dafür sorgen, dass die Menschheit sich - ohne humane Chance auf ein Zurück - in einer Welt wiederfindet, die so niemand gewollt haben wird. Nicht mal die Profiteure.

 

 

Die  P R O F I T - Macherei  ist heute  direkter Klima-Feind  Nr. 1

Frank F. Zilly

 

 

Die Wurzel allen Übels weltweit ist jedoch die heillose Überbevölkerung,

wie es eine solche bei keiner anderen Tierart auch nur annähernd gibt.

Frank F. Zilly

 

 

Ich bin Künstler. Aus ganzem Herzen, aus tiefster Überzeugung.

Ich laufe gewiss nichts und niemandem hinterher, denn :

 

Die KUNST allein geht voran und weist

der Menschheit den Weg !

 

Künstler sucht Muse

 

Künstler Frank F. Zilly

Marxzell-Schielberg / Schwarzwald

Karlsruhe - Deutschland - Europa

 Computertechnik  &  Existenzphilosophie 

 

oder

 

Gesellschaftskritische

Bildende  KUNST  digital   

von heute

 

Computer Aided Art

Dynamische KUNST

 

Copyright by Frank F. Zilly / Alle Rechte bei Frank F. Zilly. Alle (!) meine durch mich veröffentlichten Werke (Bild, Text und Ton/Musik, Struktur und design der websites etc. etc.) sind selbstverständlich (und außerdem unübersehbar) copyright-geschützt und müssen beispielsweise dann, wenn sie in den Suchergebnissen der Suchmaschinen auftauchen, bei Anklicken auf meine entsprechende website / "de"-domain führen. Allein das und sonst nichts ist originärer Sinn und Zweck dieser Einrichtung. Wer dies wie auch immer bewusst manipuliert oder von solchem Gebahren weiß (oder als Betreiber einer mit sagenhaften Algorithmen genial programmierten Suchmaschine von derlei technischer Trickserei nicht nichts wissen kann) und dies nicht verhindert, wer dafür sorgt, dass das Anklicken meines geistigen Eigentums auf die gewerblichen, profitorientierten Seiten Dritter führt, mit denen und deren Gebahren / Weltverständnis ich als humanistisch gebildeter Mensch und Künstler – ausnahmslos (!) – absolut nichts zu tun habe oder zu tun haben möchte, der oder die schädigt mich und mein Ansehen, tastet meine über das Grundgesetz (GG) der Bundesrepublik Deutschland in Artikel 1 Absatz 1 explizit geschützte WÜRDE an und versündigt sich außerdem an der in Art. 5 Abs. 3 GG seit 1949 hierzulande ebenfalls gesetzlich geregelten „Freiheit der KUNST“. Das sind keine Kavaliersdelikte ...

 

Motto seit 14. Lebensjahr und mittlerweile

tatsächlich auch die Kurzfassung der Vita :

 

Per aspera ad astra

( lat. : “Über rauhe Pfade zu den Sternen” oder “Durch Nacht zum Licht” )

 

Und für mich persönlich bedeutet(e) das :

Vom dressierten (indoktrinierten) “Tier Mensch” zum atheistischen Freigeist, zum SELBST

 

 

 

die (3+1 mir) wichtigen Dinge

in meinem Leben

 

Mich haben auf meinem steinigen Lebensweg entlang von Abgründen neben meinem Leitspruch, den ich mit 14 auf einer alten Zigaretten-Schachtel entdeckte ( Per aspera ad astra ), 3 Dinge „über Wasser gehalten“. Mental. Und überhaupt. Nicht die üblichen Verdächtigen wie Kirche etc., nein. Und das meine ich genau so, wie’s dasteht. Diese Dinge waren für mich tatsächlich „existenziell“ gewesen zu ihrer Zeit. Bei zweien von diesen dreien heißt das, sie sind es bis dato, bis heute immer noch. Ununterbrochen. Beginnend bereits vor der Pubertät (bzw. - obgleich angeboren - erst seit es die notwendige technische Ergänzung mit Anfang der 1990er für einen tragbaren, vernünftigen Preis für mich zu kaufen gab … ) ...

Mit einem vierten „Ding“, dem größten von allen für mich, etwas, das von Natur aus existenziell ist wie essen und trinken (aber individuell eben auch nicht für alle gleich bedeutend im eigenen Leben), einer wirklich passenden Weggefährtin fürs ganze Leben, hat es trotz aller guten Ansätze, die durchaus da waren, bislang nie wirklich geklappt, wie ich mir das vorstell(t)e. Doch ich lasse mich nicht entmutigen, bleibe dran, bleibe optimistisch, da ist noch gar nichts abgehakt oder gar endgültig für alle Zeit zu spät ! Und daran, dass ich „falsche, weltfremde Vorstellungen“ haben könnte, liegt das bisherige Misslingen auch nicht. Auch das hat eher Gründe, die in der gesellschaftlichen Gesamt-Entwicklung zu suchen sind. Wenn Menschen so erfolgreich indoktriniert und manipuliert sind, dass sie gnadenlos angepasst an das vorherrschende System der Ausbeutung sind, dass sie ihr vermeintlich ureigenes, aufgesetztes Verhalten im Interesse des Systems bis aufs Blut als das ihre verteidigen, ..., nicht mehr selbst denken können ...

 

Die 3 angeführten Dinge - chronologisch in dieser Reihenfolge in mein Leben getreten - sind :

 

Die ORGEL

Von mächtigen Pfeifen-Orgeln in Kathedralen, die's schon vor Einführung des elektrischen Stromes gab, über die gewaltigen, „frisierten“ Pfeifenorgeln (Theaterorgeln) in den großen Stummfilm-Kinos der USA, deren größte Vertreter zumeist nur ein 50 PS-Benzinmotor mit ausreichend Luft versorgen konnte (ab 1909 gebaut vor allem von der Erfinder-Fa. Wurlitzer/USA), über die erste (elektro-mechanische) „Heimorgel“ der Welt (was die vergleichsweise geringe Größe, den Platzbedarf angeht/verkauft ab 1935 von der Fa. Hammond/USA), die vielen analog-elektronischen Heimorgeln zahlloser Hersteller weltweit in den 1960er, 1970er Jahren, bis hin zu volldigitalen, unterm Arm tragbaren Keyboards von heute, die bereits für weniger als 100 Euro erhältlich (und dabei sogar brauchbar) sind. Geräte, die (angeschlossen an der richtigen Anlage) andere Musikinstrumente nicht nur klanggetreu wiedergeben können, sondern vieles, vieles mehr ... Die Orgel wird nicht ohne Grund als die “Königin der Musikinstrumente” bezeichnet. Mit keinem anderen Instrument kann ein einzelner Mensch mehr Musik, mehr Klangfülle auf einmal machen ... Die Orgel ermöglicht es mir, mich jenseits der üblichen geistigen Horizonte zu bewegen ...

 

Das MOTORRAD

30 Jahre lang war ich unterwegs auf Klasse 1. Bei Wind und Wetter. Sogar bei Minusgraden, unklaren Straßenverhältnissen. Ein Verrückter ... Und das obwohl ich parallel zum Motorrad immer auch ein schönes Auto hatte. Vom fauchend-giftigenen 350er 2 Zyl.-Zweitakter mit walzengesteuertem Auslaß und 170 PS Literleistung bei unwesentlich mehr Gewicht als dem einer 6,25 PS starken 50er jener Zeit, bis hin zum geschmeidigen, laufruhigen 4 Zyl. 4 Takter mit Kardan-Antrieb habe ich alles gehabt, Geräte bis 136 PS gefahren, was Anfang der 1990er viel gewesen ist … Das Motorradfahren war für mich die körperliche, leichtfüßige Ergänzung zu meiner bewegten Gedankenwelt, fast wie fliegen, aber Anfang der 1990er zum ersten Mal dann auch “irgendwie ausgereizt”. Und wie ein Wunder oder wie die biblische Jungfrau zum Kind kam, so hatte ich plötzlich einen Computer, mit dem ich meine KUNST realisieren konnte. Das Motorrad hat es mir ermöglicht, mich physisch jenseits der üblichen geistigen Horizonte zu bewegen ...

 

Der COMPUTER

Der Computer, der komplizierteste Rechenvorgänge zwar auch nur Schritt für Schritt ausführt, das aber so schnell, dass man das Gefühl hat, da würde alles gleichzeitig geschehen, während der Mensch nur sequentiell handeln, nur stur eines nach dem anderen und auf dem vorherigen aufbauend denken kann. Kein Mensch kann auch nur erahnen, was für ein Bild entsteht, wenn man auf dem Tageslichtprojektor zwei Folien mit je einem komplexen Farbfoto drauf übereinander legt. Geschweige denn 50 Fotos. Sowas kann nur der Computer. Ein recht einfacher genügt da bereits (Stichwort 486er). Und so konnte der mir Anfang der 1990er endlich die „maltechnischen“ Möglichkeiten zur Umsetzung meines künstlerischen Konzeptes aus dem Jahr 1975 geben, ohne die meine komplette KUNST nicht realisierbar ist. Meine Bilder kann man nicht malen - fertige abmalen, ok, das geht schon, aber mit leerem Blatt beginnend - das ist so komplex, das kann nur das Computerhirn. Abstrakte digitale KUNST – die aussieht wie Malerei – aber kein Hirngespinst eines Malers ist. Warum sollte irgendjemanden interessieren, was im Hinterkopf irgendeines Pinslers vor sich geht ? Grade das jedoch scheidet KUNST von Firlefanz ! Meine Werke sind ganz anders. Garantiert kein aufgeblasener Firlefanz. Ich selbst mache kein komplettes Bild, ich gebe nur - allerdings mit sehr konkreten Angaben - den gewünschten Rahmen vor (schließlich hat man zuerst einen Titel und malt dann das Bild dazu). Und der Computer produziert “das einzig konsequente, also zum Titel bzw. gewünschten Rahmen passende Ergebnis”. Was bei mir rauskommt ist vergleichbar dem nicht vorhersehbaren Spruch eines antiken Orakels. Sofern die verwendeten Teilbilder mit viel Sachverstand ausgesucht wurden. Meine Kunstwerke sind gar jederzeit reproduzierbar, wenn man alle Arbeitsschritte exakt notiert hat. Eine KUNST, die fast wie von Geisterhand auf Basis realer Szenen, die (ebenfalls vom Künstler) im Vorfeld auf Fotos, Zeichnungen etc. eingefangen wurden, ein Bild sich selbst erschaffen lässt. Rückblickend wird klar, dass bei mir einfach alles kam, wie’s kommen musste, dass alles nur auf das Eine hinauslief : Ich bin heute ein vom Leben berufener Künstler. PC,  Laptop & Co. ermöglichen es mir, mich auf verheißungsvollen Ebenen weit jenseits üblicher geistiger Horizonte frei zu bewegen, prophetische Ergebnisse zu generieren und die als nur noch gering verschlüsselte, nachbearbeitete Bild-Botschaften aus virtuellen Räumen, aus den unendlichen Weiten des Universums, in die Erlebniswelt der Menschen herüberzuholen, wo sie als repräsentativer Print an der Wand nicht mal elektrischen Strom benötigen ...

 

Frank Friedrich Zilly

2019-Mai-08

 

 

Glück ist,

seine Fähigkeiten und Bedürfnisse

leben zu können, leben zu dürfen.

 

 

Tote machen keine KUNST. Die KUNST “dient” den Lebenden. KUNST ist Leben.

 

Und das Leben ist einzigartig. Keinen einzigen Menschen gibt und gab es seinem SEIN und Wesen nach auf der Welt je ein zweites Mal. Nichtmal eineiige Zwillinge sind “gleich” ... Also heißt das ganz klar :

 

 

Leben ist Vielfalt !

Ergo :

KUNST ist Vielfalt !

...

und zwar in ungeheuchelter Demut vor

dem Leben und tiefer Bescheidenheit.

Was umgekehrt Größenwahn liefert,

das ist der kranke Mist von heute

 

Kreise schließen sich ...

 

 

Von daher rührt einer meiner zentralen künstlerischen Grundsätze, denn aus all dem kann ein denkender, von Zwängen (wie etwa Kirche sie schafft) befreiter Mensch für die große KUNST nur eines folgern : 

 

 

Kreative, farbenfrohe, freie Vielfalt !

 

Statt kastriert-frommes “Stil” - Gelaber

(viele “Werke” sind aber auch “nur noch Stil”, total inhaltsleer)

 

“Stil” ist Kinderkacke ... vorpubertäres Stadium !

Dagegen ist Kommunismus die Herrlichkeit !

Ein Bildwerk muss mir etwas mitteilen.

Stil sagt nichts, Stil ist Schablone,

grade gut als billige Fassade.

Was spricht ist unerheblich.

Ankommen muss was !

 

Frank F. Zilly

Künstler

*1959

 

 

 

Übrigens : Von unserer Verfassung wird die KUNST geschützt. Nicht irgendein “Stil” ...

Und : Ich habe jahrzehntelang nachgedacht über alles, was ich schreibe.

Respekt habe ich nur noch vor der KUNST und dem LEBEN !

Keiner hat die Weisheit mit Löffeln gefressen !

Mich manipuliert niemand mehr !

 

... ja, die Zeit ist reif ...

 

 

Wenn man natürlich erbärmlicher Weise selbst als Künstler (wie etwa auch Picasso, dessen Aussage als Star-Pinsler an Frechheit grenzt) nicht mal weiß, was Kunst überhaupt ist, was Kunst soll und will (außer den anderen “gefallen” (??? / redet der Pfarrer den Leuten etwa nach dem Munde ?), damit die Kasse klingelt), dann muss man von anderen Dingen reden, denn die Betrachter von “KUNSTwerken” wollen was hören, um es, das Produkt, die KUNST, sehen zu können. Ist da nichts, etwa, weil in den Köpfen der “Künstler” selbst auch nichts ist, ja die unbekannt sind wie die Nacht finster, ein Buch mit sieben Siegeln, dann kommt man auf derartige Ideen und “Stil” ist plötzlich als einzig Greifbares wichtiger als das, was ein Werk jenseits der Art von Pinselei noch herzugeben vermag und für normal tickende Leute auch einfach (erstmal nur) die Hauptsache ist ... Außerdem reden alle möglichen und unmöglichen Typen mehr über Kunstwerke als die “schaffenden” Künstler selbst. Auch so ein typischer Aberwitz ... Was sind das für (frag-)würdige “Künstler” ?? Und : Gibt es deshalb absolut wie prozentual so übermäßig viele ?? Viel zu viele ?? Wer sich Künstler nennt hat gesellschaftlich Verantwortung übernommen. Das sehe ich leider auch nicht überall ...

 

Man sollte sich immer wieder klarmachen, wie und warum die KUNST in die Welt kam, in die Welt des Menschen trat. Die Menschen waren unsagbar weit entfernt von unserem (zweifelhaften) Wohlstand heute. Denen war nicht zu wohl. Und wie auch immer “gemütliche” Vernissagen mit nicht selten recht bildungsfernen, aufgetakelten, egozentrischen Leutchen, Persönchen und per Geburt reichen Erben mit Schaumwein und dummem Gelaber über Gott und die Welt statt über die große, freie KUNST, unsere Existenz auf einer “himmlischen” Insel im ansonsten lebensfeindlichen Universum brauchten die auch nicht ! 

 

Vor 40.000 Jahren in Chauvet und Lascaux (etc.), im Südwesten des heutigen Frankreich, erblickte in der Kaltphase der gnadenlosen Eiszeit die große KUNST der Menschheit (in finsteren, nasskalten Höhlen) das “Licht” der Welt ... um selbst zum strahlendsten aller emporzusteigen !

 

Könnte die Menschheit als Ganzes wie auch jeder einzelne Mensch für sich selbst “be-greifen” (Verstehen allein durch Anfassen bereits), was KUNST ist, was Mensch und KUNST verbindet - diese Welt wäre eine andere ! Auch weil es das “Scheiß egal - Denken” der Leute nicht gäbe, dieses “Was geht mich das an - Denken, habe ich nicht meine eigenen Sorgen ?” ... Denkt jeder an sich ist doch auch aller gedacht ... Was für ein Armutszeugnis !

 

Das und mehr zu ändern, daran arbeite ich mit. Als Mann und Mensch, als Bürger und Künstler.

 

 

 

 DIE  KUNST  IST  DIE  MUTTER  ALLER  KULTUR

 

... der Anfang von allem Mensch-SEIN ...

 

 

Auch wenn das viele, die sich mit der Thematik vielleicht nie befasst haben, erstaunen bis irritieren mag, die KUNST ist nicht von ungefähr zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt sprich Entwicklungsstand vor etwa 40.000 Jahren in die Welt des Menschen gekommen, um dem einzigen Lebewesen, das über seine verbliebenen Instinkte hinaus denken, die Dinge sich selbst zusammenreimen, ausmalen kann - aber das g’rade deshalb auch zwangsweise muss - in einer Welt, die mehr Fragen aufwarf, als sie jenen Menschen, die noch keine Geschichtsbücher, keine Lexika, keine Universitäten, kein Fernsehgerät, kein Internet etc. hatten, worauf sie hätten zurückgreifen können, hilfreich beizustehen, ihnen Orientierung, Halt und Gewissheit zu geben. In einem evolutionären Kontext, der - wie wir heute wissen - selbst und an sich überhaupt keinen “Sinn” hat und folglich uns auch keinen mitbringen, übermitteln kann. Das Leben existiert - so ist es nunmal - allein um des Existierens willen. Und zur Kompensation dieses für manche sehr traurigen Sachverhaltes, überhaupt im Hinblick auf das eigene Ableben hier auf Erden, schuf der Mensch sich seine Götter und lässt die reden, was man(kind) hören will ...

Diese Zeiten, jene Phase der Menschwerdung ist vorbei. Nicht jedoch die Evolution. Manchen mag alles gut sein so wie es ist, doch auf diese Leute kommt es nicht an. Auf die kam es nie an. Sonst würden wir heute noch auf Bäumen sitzen und Bananen mampfen ... Auch in der Vergangenheit waren es gemessen am großen Ganzen stets nur einige wenige, die die Menschheit tatsächlich vorangebracht haben. Die, die was wußten. Nicht die, die irgendwas “glaubten” und nur meinten, was zu wissen. Und die breite Masse, die lief - quasi opportunistisch - eh schon seit Menschengedenken immer nur hinterher. Mit dem Strom zu schwimmen erwies sich für diesen Personenkreis als “praktisch”, denn man “profitierte” dabei von Errungenschaften, an die der eigene Grips nicht heranreichte. Was dabei herauskommen kann, wenn Dummheit arrogant wird zeigt der sog. Brexit ... Derlei ”gute/gütige” (sprich weltfremd wohlmeinende, tatsächlich aber schlicht dumme und verkappt egoistische) Leute haben auch meine Kindheit und Jugend geprägt, ja belastet, sind mein “Maß der Dinge” längst nicht mehr ...

Und dieses “Profitieren” wurde aufgrund der Arbeitsteilung in seßhaften Gesellschaften und dem auch deshalb wachsenden Wohlstand ein immer größeres Problem, denn man braucht (etwa auch als Analphabet für den Besitz einer AK47 zum Töten unschuldiger Zeitgenossen keine selber bauen zu können, sondern) nur das nötige Kleingeld, und kann sich die Produkte viel klügerer, aber oftmals vor allem eben auch weiterentwickelterer Leute aus weiterentwickelteren Kulturen anschaffen, die seit Jahrzehnten bereits WC mit Wasserspülung haben und parallel dazu aber eben in genauso langen Prozessen auch gelernt haben mit ihren Erfindungen und Entwicklungen maßvoll umzugehen angesichts der möglichen Konsequenzen ... Schulzensuren, der Grad der Bildung - das und mehr interessiert niemanden mehr. Auch nicht wie man ursprünglich mal an das Geld gekommen ist ... Das “System Geld” stellt die Welt auf den Kopf. Und zwar zu deren Ungunsten. Ölquellen allein machen schlichte Naturen aus Bananenrepubliken salonfähig ... Krönung des Ganzen und zwar weltweit ist die “NEUE KIRCHE”, das Internet und die Suchmaschine (es gibt ja genaugenommen trotz Kapitalismus und Konkurrenz-Prinzip leider nur eine ...) als deren - am wirtschaftlichen Erfolg gemessen - offensichtlich unfehlbares Oberhaupt ... Grüße in diesem Zusammenhang an die Stanford University in Palo Alto im Silicon Valley in Kalifornien/USA und an die finanzstarken “Firmenmacher” in der bekannten Sand Hill Road, die nicht ohne selbst kräftig zu profitieren aus nerdigen Habenichtsen mit nach Geld riechenden Ideen dauergrinsende, fortan unberechenbare Milliardäre machen im Heimatland des Entfesselten Kapitalismus. Kann man, ganz allgemein gefragt, geisteswissenschaftlich ungebildeten Geschäftemachern durch unkritisches Übernehmen ihrer Produkte überlassen, wohin die Welt sich entwickelt ? Wie sähe die Welt heute, ein paar Jahre später nur, aus, wenn die plan- und visionslos dahinlebende Menschheit sich dem verlogen-smarten Kassenschlager “smartphone”, der den Lauf der Menschenleben und der Dinge nachhaltig beeinflusst, verweigert hätte ?

Nun ja, nach diesem Schema jedenfalls kam auf breiter Front der Größenwahn in die Welt. Und in einer Welt des Wohlstandes, des Überflusses (auf Kosten anderer, die man ausnimmt), läuft der Größenwahn selbst im Angesicht von Naturkatastrophen und Börsencrashs zur Höchstform auf. Alte Wertvorstellungen werden ersatzlos gestrichen, über Bord geworfen.

Mit einer KUNST, die keine mehr ist, die gesichtslos und inhaltsleer nur noch der billigen Unterhaltung und krank(haft)er Profitmacherei dient und das auch, weil das Motto gilt “eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus”, mit einer solchen KUNST, einem solchen KUNSTverständnis wird die Menschheit ganz böse auf die Schnauze fallen und den sprichwörtlichen Bach runter gehen ! Wer sich an der KUNST versündigt, versündigt sich an der Menschheit ! Ein solcher Verschnitt von Kunst braucht - wie wir ja unschwer feststellen können - den Schutz unserer Verfassung nicht. Und wir deshalb eine solche Kunst nicht ! Und ich frage mich, wann der erste ferngesteuerte Politiker hinterlistig das Entfernen dieses in unserem tollen Lande sichtlich unnötigen Schutzes fordern wird, ... damit man hernach dann richtig loslegen, ans Eingemachte gehen kann ... Das Aufbauen und Hofieren chin. Künstler, zumal wir selbst mehr als genug eigene Probleme und brotlose Künstler haben, ist auch typisch für gleich einiges ... und Personenkult geht schon gleich gar nicht ... Ein Unfehlbarer reicht. (Punkt)

 

 Die “Kunst” von heute braucht dringend eine Generalüberholung, muss radikal ausgemistet werden ! 

 

Meine “Schule” war / ist das Leben. Eine bessere gibt es für Künstler nicht

( in Ergänzung zu humanist. Bildung (Abitur etc.) + top Allgemeinbildung )

Viel erlebt, viel (fast zuviel) “durchmachen” müssen ...

 

Ich bin 1959 geboren und in bescheidenen Verhältnissen aufgewachsen in einem kleinen, von französischen Nachnamen geprägten badischen Waldenser-Dorf, das vor 1952 bereits (bis 1936) “baden-württembergisch” war. Allerdings etwas “anders” : Nämlich zum einen Teil badisch, zum anderen württembergisch. Es hatte in meiner Jugendzeit vielleicht 1500 Einwohner nur (am Ende des Dreißigjährigen Krieges 1648 waren es noch 9), aber infolge seiner zerrissenen Vergangenheit drei Kirchen, zwei Friedhöfe und passend dazu einen unterirdischen Bach. Als Mitglied einer Verbandsgemeinde und mit Anstieg des Wohlstandes im Land hat es sich seit 1971 auch aufgrund seiner interessanten geographischen Lage zwischen zwei “Ballungsräumen” zwar gemausert und erfreulich herausgeputzt, zu meiner Jugendzeit jedoch lag es in jeder Hinsicht noch einfach nur “hinterm Mond”, wie man so sagt. Die lange Fahrt mit dem klapprigen Omnibus zum Gymnasium in die große Stadt (Karlsruhe) war jedenfalls immer wieder gut für einen kräftigen Kultur-Schock. Und dabei war der haarsträubende Dialekt noch das kleinste Problem. Scherzkekse redeten sich (oder anderen) den gar schön als weitere Fremdsprache neben Latein und Altgriechisch ...

Eine Ahnung von der großen, weiten Welt “irgendwo da draußen” vermittelte uns Kindern zuvor - etwa auf dieser Brücke stehend - nur die abgastriefende und vor allem nachts laute, weil abfallende und dann wieder ansteigende, schwere Lastzüge ausbremsende BAB 8 Karlsruhe-Stuttgart (fertiggestellt 1938), die mitten durchs Dorf führte und dies leider nach dem in 2015 abgeschlossenen Ausbau auf 6 Fahrspuren trotz aller Initiativen der Dorfbewohner heute immer noch geräuschvoll tut. Ich erinnere mich an ein einziges Mal, wo ich jenen oben angeführten Bach, als der noch offen, ca. 150 Meter Luftlinie von unserem Haus entfernt durchs Dorf floss, nachts ganz idyllisch plätschern hörte : Das war 1973 bei einer Totenstille mitten in der Nacht, die mich zunächst tief erschrecken lies, bis mir im Halbschlaf klar wurde, was los ist : Es war autofreier Sonntag, Deutschland in der Ölkrise, die Autobahn war leer und folglich Ruhe. So, wie das anderswo bei anderen Leuten Nacht für Nacht ganz normal (gewesen) ist ...

Nach Jahren mit lehrreichen Ferien-Jobs, dank denen ich mir zum 18. Geburtstag, noch als Schüler, mein erstes Auto kaufen konnte, startete ich nach dem Abitur (1978 in Langensteinbach am Gymnasium Karlsbad, Klasse 13b) in der Versicherungswirtschaft eine Ausbildung, der ich sehr vieles verdanke. Dort habe ich in der Tat fürs Leben gelernt und insofern zumindest gibt’s an der Geschichte auch gar nichts zu bereuen. Doch der gutbezahlte “Krawattenjob” war mein Ding nicht, füllte mich nicht annähernd aus und die ehemals tolle Perspektive in dieser Branche war davon ganz abgesehen schon damals keine mehr (Globalisierungseffekte, Computerisierung, Vertragsabschlüsse und Vertragsbearbeitungen aller Art über Internet/eMail durch (wie anderswo aber auch) um den Finger gewickelte und nun kostenlos mitarbeitende, ungelernte Kunden statt Heerscharen teurer Außendienstler. Das und mehr führte zu grundlegenden Änderungen, zu Stellenabbau und mehr).

 

Mit 23 Jahren zog ich (zum ersten Mal in meinem Leben) in einem Rundumschlag die “Notbremse”, und das betraf neben dem Job auch das “Thema Religion und Kirche” (und alles in dessen Schlepp), das bis dahin elternhausbedingt mich und mein Weltbild von Anfang an prägte und mir mein Leben lang schon sehr, sehr vieles abverlangt hatte, wo andere ganz einfach nur (unbelastet) Kinder und Jugendliche sein durften ...

 

Ja, dieser Vorgang umfasste schlicht mein gesamtes Leben und zur “Feier”, zum leichteren Überstehen dieses einschneidenden Ereignisses habe ich mir eine pechschwarze Leder-Kluft mit Stiefeln und einen knallroten Sturzhelm samt passend schwarzem neuem Motorrad (das für die nächsten 30 Jahre nicht das letzte gewesen sein sollte) gekauft, den “Dampfhammer” (Parallel-Twin) Yamaha XS 650 im Stil alter englischer Motorräder, die schön, aber nicht zuverlässig waren. Was ich da tat war das, was andere, die von sowas ihr ganzes Leben lang (falls überhaupt) immer nur phaseln und schwafeln, Ausstieg nennen, denn ich musste viel mehr als “nur” nochmal bei Null beginnen. Nein, das war viel, viel schlimmer um nicht zu sagen grausam. Das gesamte (relativ festgefügte) Weltbild brach weg mit all den Folgen (auch “Freundes”-, Bekanntenkreis etc.), die sowas hat und haben kann. Aber die Zeit war reif gewesen, den eigenen Weg zu gehen. Und so machte ich mich auf auf die Suche nach dem “kulturellen Nullpunkt”. Auf die Suche nach der schlichten Wahrheit. Der Wahrheit jenseits aller billigen Machtinteressen, idiotischer Ideologien samt krimineller Indoktrination, unverhohlener Volksverdummung und hinterfotzigen Verlogenheit kleingeistiger Möchtegerns, Opportunisten, nein, Arschkriecher und Speichellecker, Schwätzer und Dummbabbler. Schlimm damals, aber eine ganz und gar einzigartige Chance auch für den künftigen Künstler Frank F. Zilly rückblickend aus heutiger Sicht. Eine Chance, die man im TV-Sessel im warmen Wohnzimmer als Angepasster bei Chips und Bier oder sonstwas nie haben kann ! Niemals. Eine einzigartige Außenansicht auf das (bescheuerte) Weltgeschehen und die Strippenzieher ...

Anm. / kultureller Nullpunkt : Jeder Mensch entstammt irgendeinem Kulturkreis und auch da wiederum nur irgendeiner “regionalen Ecke”, die ihn geprägt hat. Und wer nicht helle genug ist und schwer an sich selbst arbeitet, der wird ein Leben lang alles nur relativ, bezogen nämlich auf seinen eigenen, den einzigen ihm vertrauten Standpunkt sehen und bewerten können eben nach den Maßstäben, die man ihm mal vorgelebt und eingetrichtert hat. Weil er sich in einem gedachten Koordinatenkreuz auf irgendeinem Punkt befindet, nicht aber in dessen Nullpunkt, von wo aus absolute Angaben möglich sind. Dieser Mensch wird voreingenommen sein und befangen und damit überwiegend falsch liegen mit seinen “Ansichten” über andere Menschen beispielsweise. Wer den kulturellen Nullpunkt kennt, wer in der Lage ist, alle kulturellen Einflüsse je nach vorliegendem Fall aus- oder aber auch einzublenden, der sieht klar und kann zutreffende(re) Aussagen machen, sich auch mal ein abschließendes Urteil erlauben, wenn man einen Sachverhalt oder eine Person lange genug beobachtet hat ...  

Und diese Suche begann ich logischerweise auch nicht hochgeistig abgehoben und verklemmt-elitär fern “einer Realität” auf einer nicht nur in diesem Land immer auch systemkonform agierenden Universität, weil die ja den eigenen System-Nachwuchs “aufzieht”, sondern da, wovon ich mir in meiner damaligen Situation aus diversen Gründen erstmal und für den Anfang viel mehr versprach. Außerdem wollte ich dank Autobahn quer durch den Wohnort wohl schon als Kind irgendwann später mal - und zwar selbst am Steuer sitzend - nicht Lokomotivführer werden, sondern mit einem richtigen Truck (Gliederzug) in die Welt hinaus fahren. Und das tat ich dann auch (siehe übernächster Absatz) ...

Dieser erstmal alles prägende Ort meiner Kindheit und Jugend, meine geistige und physische Heimat, hieß (und heißt immer noch) Mutschelbach. Seit 1971 auch Karlsbad-Mutschelbach. Und das Dorf liegt genau zwischen Karlsruhe und Pforzheim. Und die A8 Karlsruhe-Stuttgart verläuft mitten durch den Ort. Restlos alles, was ich heute (in Sachen KUNST) mache, geht in seinen Ursprüngen letztlich auf diese Phase meines Lebens zurück. Und obgleich ich gar nicht mehr dort wohne oder arbeite nenne ich aus diesen Gründen “meine” KUNST heute schon mal auch (ganz unpathetisch und wertefrei) “KUNST aus Mutschelbach”. Das “Schnitzel aus Wien” (Wiener Schnitzel) schmeckt auch nicht jedem (Wiener) und hat sich durchgesetzt ...

 

Schweifen wir also (aus guten Gründen allerdings) mal etwas ab vom eigentlichen Thema : Ganz  konkret war das dann nach verkürzter Lehre mit IHK- und Berufskraftfahrer-Abschluss (letzteres war damals ganz neu) inklusive Führer- und ADR (Gefahrgut)-Schein-Erwerb ein grade ohne Änderung am Fahrzeug selbst rein papieremäßig von den bis dahin gültigen 38 auf 40 Tonnen hochgesetzter Gliederzug mit Überlänge im Internationalen Güterfernverkehr, 19 m lang, 17 Vorwärtsgänge (Doppel-H mit Vorschaltgruppe und Crawler), 16 Liter Hubraum aber nur gut 7 PS pro Tonne (das entspricht umgerechnet auf ein mittelgroßes, vollbesetztes Automobil von heute mit 1700 kg einem Motor mit nur 12 PS), 5 Achsen, Trommelbremsen, selbstverständlich, (obgleich es die auch damals schon zu kaufen gab) kein Retarder (Wirbelstrombremse) und keinerlei “Komfort”. Das verhielt sich im Vergleich zu den Reisebus-Verhältnissen, die ein Fernfahrer im Führerhaus heute antrifft, wie Dampf- und E-Lokomotive. Ein Knochenjob, zumal (nur ein Beispiel von vielen) aus Kostengründen viele Getriebe unsynchronisierte AK-Getriebe waren, die gekonnt und am Berg flott und ohne einen einzigen Fehler zurückgeschaltet werden mussten, da der beladene, schwere Lastzug sonst schlagartig stand und das ist auf der Autobahn am Berg nicht nur wegen drohender Auffahrunfälle sondern (damals) auch wegen dem Wiederanfahren ganz und gar nicht lustig. Die Bezeichnung “Kraft”fahrer passte schon. Damals ...

Aber grundehrlich war er der Sache nach eben auch, dieser Job. Nicht zuletzt auch wegen oben geschilderter Mühen anerkannt und tatsächlich auch respektiert. Damals zumindest noch. Denn auch sonst war noch alles anders, nichts “digital”. In jenem “Europa”. Ohne Handy, ohne Navi, ohne DVD- und mp3-Player, ohne Euro im Geldbeutel, ohne Schengener Abkommen sprich offene Grenzen, ohne alles, was heute “normal” ist. Dafür mit sich selbst und wertvoller Ladung samt Papierkrieg an den Grenzen allein in fremden, nicht nur angenehmen Landen. Dank Abi war ich zum Glück immerhin dreisprachig gewesen. Ein Job fürs Leben war das nicht für mich. Nichtsdestotrotz äußerst aufschlussreich. Äußerst aufschlussreich war das alles gewesen ... sprich gut für die KUNST, weil gut für “meine KUNST” und damit den Beitrag, den ich heute aus all diesen Gründen hier leisten kann, denn ich hab’ auch in einige andere Branchen mehr als nur reingeschaut ... In der Kunst tummeln sich - das ist aber nur ein Teil des Übels - zu viele, die, wie die Schwaben sagen, gern da sind, “wo scho g’schafft, awa no net g’veschpert isch”.

 

Es geht in der (bildenden) KUNST nicht um bunte Bildchen. Auch nicht um dem Volk wohlgefällige Unterhaltung oder um Geldmacherei, ein bequemes Leben mit Schlapphut und markigen Sprüchen. Die KUNST, von der ich rede, die ist erstmal ganz uneigennützig, anstrengend, harte Arbeit, entbehrungsreich, das Original eben. Es geht um die Menschheit, nicht um Privatinteressen ! Ich sage nur Lascaux ... Ich kann aus naheliegenden Gründen auch mit den meisten der (mangels echter Alternative wohl / schließlich wollten geldgeile Kreise schon immer und so auch damals “Geld machen” mit irgendwas, das man Kunst nennen konnte, irgendwas, das “selbstberufene Wissende”, die, würde alles korrekt laufen, überflüssig wären, zur “Kunst” hochquasseln konnten) mühsam hochstilisierten Gestalten der Kunst des (zugegebenermaßen aber auch schwierigen) 20. Jahrhunderts nicht viel anfangen. Ich betrachte stets alles, das Gesamte, das GANZE. Und nicht nur ins Wunsch-Bild passende Ausschnitte. Das verhält sich wie mit aus dem Zusammenhang gerissenen “Pseudo-Zitaten” ... Und vor solchen, teils ungebildeten, oft nur Parolen schwingenden, Bordelle schätzenden Trauer-Gestalten mit Lebemann-Anspruch, die zu keinem normalen Job zu gebrauchen waren, lieber bettelten, hungerten und froren, kann ich - und das tut mir nicht mal Leid - den Hut nunmal nicht ziehen. Aber auch nicht vor echten Intellektuellen oder echten Maler-Genies, die sich die Gesamtlage auch nur ausbeuterisch zu Nutze machten. Das Gegenteil von “Aufschauen” ist Verachtung ... ... ...

Ein Bildwerk mag schön (?), bunt und mehr sein, ist ein KUNSTwerk und mehr als bloßer Wandschmuck aber erst dann, wenn (auf einen entsprechend sensiblen Menschen) beim Betrachten vergleichbar einem anrührenden Gottesdienst in einer vollen, dezent geschmückten Kirche mit (Orgel-)Musik und Gesang, Wand- und oder Deckengemälden und einer geistreichen Predigt (vielleicht anlässlich einer Beisetzung) tief bewegen könnende Energien “einstürzen”. Kunst ohne “Botschaft mit echter Vision” ist keine KUNST. Was soll aus einem “Kunstwerk” in einer Ausstellung - denken Sie an einen Reisekoffer am Urlaubsort - herauskommen können, wenn der Künstler intellektuell, emotional und anderweitig nicht in der Lage war, in dieses Kunstwerk (res. den Koffer) zuhause etwas hineinzulegen ? Fühlen Sie sich gut oder nicht eher doch einfach nur verarscht, wenn Sie in einer Ausstellung vor einem dieser angeblichen, von selbsternannten Wissenden hochgepuschten Kunstwerke stehen wie ein Reisender, der grade im Hotel angekommen ist vor seinem Koffer, in dem er nur allerlei unnützen Krempel vorfindet, nicht aber die “warme, schützende Kleidung” (die KUNST sein kann), die er in der kalten Welt da “draußen vor der Tür” haben sollte ? Weil ein “Ganzschlauer” meinte, ihm einen dreckig-üblen Streich spielen zu müssen ... 

 

Ein “Künstler”, der konkret befragt zu einem seiner Werke und seiner Motivation generell hinter allem nur rumstottert oder Phantasie-Stuss labert, outet sich als Heuchler, ist kein vollwertiger Künstler im Sinne der “Erfinder” der KUNST, der Ur-Künstler von Chauvet und Lascaux im Südwesten vom heutigen Frankreich. Langeweile, Besserwissertum und Größenwahn, Protzer-Allüren und die sprichwörtliche Bauernschläue hat diese Jäger & Sammler damals in der Kaltphase der Eiszeit nämlich ganz sicher nicht in finstere, nasskalte Höhlen und Lebensgefahr getrieben, um dort - angesichts ihrer sehr beschränkten Möglichkeiten - so kunst- wie mühevoll für einen höheren Zweck Momentaufnahmen ihrer Erlebniswelt an die Wände zu bringen.

Diesen Menschen war es - wo es doch jeden Tag nur ums nackte Überleben und weiter nichts ging - gewiss eine ausgesprochene Ehre dies - im Interesse aller, im Interesse der Gemeinschaft - tun zu dürfen. In einem derartigen Kontext kommt Überheblichkeit jedweder couleur nicht vor. Moderne Zeiten hin oder her, an diesem Kontext ändert sich nichts. Man kann den ändern (wie geschehen). Doch dann geht es eben nicht mehr um “die KUNST”, um das mit unserer Existenz verknüpfte Kultur-Thema Nummer 1, das damals das Licht der Welt erblickte. Und grade da, in diesem überheblichen, “sich darüber hinwegsetzen”, g’rade da liegt der sprichwörtliche Hund begraben bei der “kunscht” von heute, was unterm Strich den ganzen verlogenen Trubel ums “Goldene Kalb” (um hier auch mal die Bibel zu bemühen), wo’s letztlich - streicht man das “künstlich” (unecht) aufgeblasene Geschwafel drum herum - um nichts weiter mehr geht, als nur noch um die Knete (das durchaus bedeutungsvolle Wort “Geld” ist mir zu wertvoll für diese Vorgänge), ad absurdum führt ...

Als Vertreter der Bildenden KUNST ärgere ich mich, dass es das Wort “Konzeptkunst” (ganz zu schweigen von dem, was sich da alles tut) überhaupt gibt, denn eigentlich sollte jeder, der meint Künstler sich nennen zu müssen, ein klipp und klares sprich nachvollziehbares Konzept haben, ja tatsächlich auch vorlegen können. Ähnlich einer Diplomarbeit. Dann hätten wir nicht nur weniger “Künstler” ...

Und neulich hat mich doch tatsächlich einer gefragt, ob die KUNST (als Mutter aller KULTUR !!) nicht auch eine gewissermaßen religiös zu nennende Seite haben könnte. Ja hat man da noch Töne ? Wundert einen da noch irgendwas ?

 

 

P.S. : Stelle ich mir vor, welche Leute ich im TV und anderswo schon habe erzählen hören über ihre “Vision” und das, was sie dafür halten, so komme ich nicht umhin, an dieser Stelle nun doch noch etwas anzufügen zu meiner Vision und deren Einschätzbarkeit ja Ernsthaftigkeit.

Es gibt Dinge, die durchaus wünschens- und erstrebenswert sind, doch nur deshalb handelt es sich bei solchen Gedanken noch längst nicht um eine Vision. Gedanken von einem besseren Slum, einem besseren Elendsviertel, einem neuen Fußballstadion vielleicht sind aller Ehren wert, doch längst keine Vision. Die Vision von einer Welt ganz ohne Slums und Elendsviertel aller Art hingegen wäre tatsächlich eine, denn ohne Paradigmenwechsel ist das nicht erreichbar.

Bei Visionen im gesellschaftlichen Bereich geht es im Gegensatz zu Plänen, Absichten und Wünschen um umfassende Gedankengänge, die - selbst bei allem Einsehen und bestem Wohlwollen, vollen Kassen - in absehbarer Zeit nicht ausführbar sind, nicht Realität werden können, weil grundlegende Veränderungen umfassenden Ausmaßes viele kleinere Entwicklungschritte und damit Zeit brauchen.

Visionen sind willkürliche Eingebungen, auf die man per Überlegen nicht gekommen wäre, auch wenn man sich hernach sagt : Na da hätte ich aber auch selbst oder eher drauf kommen können ... Schauen Sie sich ein simples Rad an. Total “primitive” Sache. Und doch hat es im Verlauf der Menschwerdung “ewig” gedauert, bis erst vor wenigen tausend Jahren das Rad erfunden wurde. Der Erfinder der Ketten wie Planierraupe und Panzer sie heute haben, kam in die Irrenanstalt, weil er ein geländegängiges Fahrzeug bauen wollte, das (angesichts der überhaupt bei Regen schlechten Wege damals) “seine eigene (gute) Straße immer dabei haben” sollte. Das war eine Vision ! Und wie das meist so ist, einfach zu hoch für die anderen. Die haben nicht begriffen, wovon der Mann redet !

Meine auf dieser website angesprochene Vision, die mich nach und nach überhaupt erst zum Künstler werden ließ (und nicht umgekehrt) ist letztlich eine unerwartete Folge wirklich langwieriger Überlegungen meinerseits, für die es einfach keine Lösung zu geben schien. Und ganz nebenbei ein Beweis mehr für die Existenz des Unbewussten, denn eines Tages und nachdem ich fast resigniert schon einige Wochen nicht mehr nachgedacht hatte über jenes Thema, hatte ich sie vollkommen unerwartet ganz plastisch vor Augen. Die visionäre Lösung ...

Meine Vision basiert nicht auf einer Überlegung, wonach die KUNST als Mutter sprich Ausgangspunkt aller Kultur, aus dem alle späteren kulturellen Erscheinungen wie auch das in seiner heutigen Form (Monotheismus) historisch relativ junge Thema Religion hervorgingen, Aspekte haben muss oder haben könnte, die den Bereich des Religiösen abdecken.  Meine Vision entspringt einer solchen Tatsache ! Denn meine erwähnten Überlegungen drehten sich um nicht mehr und nicht weniger als einzig nur das Thema Religion, so wie ich das damals eben wahrnahm. Und um deren Glaubwürdigkeit. Ich suchte nach einer unbestechlichen Lösung, denn ausgerechnet zu einem solch heiklen, wenig wissenschaftlichen und doch gesellschaftsprägenden Thema wie auch immer voreingenommene Menschen zu befragen konnte nicht zielführend sein.

Religion war das Thema und die Antwort auf alle meine Fragen hieß :  K U N S T  !

Deutlicher geht’s nicht. Der Beweis war erbracht. Die KUNST ist abwärtskompatibel. Sie umfasst alle Kultur und alles, was auf der Zeitachse nach ihr kam, ist in ihr bereits angelegt. Sie kann, wenn es sein muss, etwas aus dem Ruder läuft, Nachgeordnetes auch komplett ersetzen. Und deshalb auch ist meine Vision kein übler Scherz, kein “luftiger Künstler-Firlefanz”, aber auch kein weltfremdes Wunschdenken, sondern schlicht ernst zu nehmen. Diesen Anspruch stützt auch der folgende Nachtrag :

 

 

Einen Tag nachdem obiger Text vollständig geschrieben und online war, an Heiligabend, fällt mir dazu noch “etwas” ein, das ich Ihnen nicht vorenthalten möchte : Den Begriff “Personal Computer” hat ein Mann mit Name Stewart Brand “erfunden”. Dieser hat auch bis Mitte der 1970er Jahre ein “Technik-Magazin” (Whole Earth Catalog) herausgebracht, das den Menschen das Thema Technik in all seiner Bedeutung für die Menschheit näherbringen wollte. Und ebendieses Magazin hat auch den jungen Steve Jobs (Apple-Mitgründer) zumindest so sehr beeindruckt, dass er sein Leben lang nicht mehr vergessen hat, was er auf der letzten Seite der letzten Ausgabe gesehen und gelesen hatte : Ein Foto einer US-amerikanischen Landstraße im Morgenlicht, die da wohl stand als Synonym für den unabsehbaren Lebensweg eines jungen Menschen. Und darunter stand zu lesen :

 

Stay hungry. Stay foolish.

was ich kontextbezogen so übersetze :         Bleib’ neugierig. Bleib’ offen für alles.

 

 

Steve Jobs, der als Apple-Boss nebst vielem anderen zuletzt auch noch den Tablet-PC auf den Weg brachte und 56jährig am 5.10.2011 an Bauchspeicheldrüsenkrebs starb, hat dies bereits krank im Jahre 2005 in einer Rede vor Absolventen der Universität Stanford (er selbst hatte keinen Uni-Abschluss) thematisiert. Man kann über diesen Visionär, der wegen seiner Methoden und Unerbittlichkeit als Chef charakterlich durchaus nicht unumstritten war, denken wie und was man will, doch denkt man über diese Worte des Krebskranken, der in seinem Leben schließlich auch und nicht nur freiwillig dazugelernt hat, ernsthaft und unvoreingenommen nach, so wird man ihm zustimmen. Als Chef, der die Verantwortung trägt, Fleiß einzufordern ist kein unsoziales Verhalten. Außerdem waren dort alle freiwillig beschäftigt.

Eine Aufforderung zum egoistisch sein hören nur die hier raus, die selbst Egoisten sind. Die nämlich, die in ihrem Umfeld andere nur für ihr eigenes Wohlergehen gängeln und für sich in Beschlag nehmen wollen. Aufforderungen wie die unten, das eigene Leben zu leben und für die eigenen Ideen, kann ich nur unterstützen. Hier, in aller Öffentlichkeit und beobachtet von einem großen Publikum weltweit, junge Menschen, die die Zukunft bauen, ganz unverhohlen darauf anzusprechen, finde ich (siehe “Notbremse” ganz oben im Text) lobenswert ! Chapeau !

 

“Du solltest deiner Vision um jeden Preis folgen, denn du hast nur ein Leben.”

 

Verschwendet eure Zeit nicht damit, das Leben Anderer zu leben ! ”

 

Written & Copyright © by

 

Frank F. Zilly   2015-12-24

( zuletzt bearb. 2016-11-13 )

 

 

Und hier nun - bebildert - noch einiges mehr aus dem Leben des Künstlers Frank F. Zilly

Zum Lesen weiterer Texte bewegen Sie den Mauszeiger auf die Abbildungen

 

Brexit ? Es lebe Europa ! Wer nicht will, der hat gehabt. Freude schöner Götterfunken ...

Der Computer ist das Werkzeug von Künstler Frank F. Zilly aus Marxzell. Er ersetzt die diversen Pinsel, die selbst angerührten Farben, die Staffelei und und und. "Für mich persönlich wäre es ein Unding, am PC anspruchsvolle Bilder von künstlerischem Wert machen zu wollen, wäre mir die Funktionsweise meines Computers vollkommen schleierhaft. Am fertigen Bild zählt für mich auch das, was ich spüre, nicht nur was ich sehe !"

Ich bin (unter anderem) gelernter IT-Elektroniker, Computer- und Netzwerktechniker ...

Brexit ? Ich will taktvoll bleiben ... Wie grausig-erschütternd naiv, nein, .... muss man sein ? Macht und Kapital sind doch immer und überall ! Aber nur in Europa gibt’s die “Freude schöner Götterfunken ...” ... Vor allem weniggebildete und kleinkarierte Ewiggestrige und Träumer unter den Älteren aus ländlichen Regionen haben den jungen Briten/innen (leider ging aber auch nur jede/r dritte Wahlberechtigte unter 25 Jahren wählen) nun die Zukunft nachhaltig verbaut, weil sie in Gedanken an die Illusion von einer guten alte Zeit, die’s so nie gab, auf “breitmäulige” Karriere-Politiker reingefallen sind ...

... und Netzwerk-Verwalter (“Administrator”) für große Firmen-Netzwerke

"Auf dieses Zertifikat bin ich ganz besonders stolz", sagt Künstler Frank F. Zilly aus Marxzell-Schielberg. Abi habe ich mit links gemacht, diesen Abschluß nicht. Mehr als die Hälfte der Prüflinge sind durchgefallen.

 

Marxzell Pfaffenrot Kunst Ausstellung 2016 Kunstausstellung

 

Einer von vielen : High-End-PC, auch ein Werk von Künstler Frank F. Zilly aus Marxzell-Schielberg. Der (Computer-)Künstler Frank F. Zilly, der seit 1994 an Computer-Eigenbauten in virtuellen Räumen digitale Kunst-Werke fertigt, ist ein gelernter Computer-Spezialist mit jahrzehntelanger Erfahrung quer durch alle Techniken und Entwicklungen und hocheffiziente, rundum solide PC-Technik in individuell nach Verwendungszweck von ihm gebauten Geräten ist immer noch ein Hobby des gelernten Elektronikers. Wer ihn zum Freund hat muss keine PC-Probleme fürchten. Nicht ohne Grund nennt man ihn in Anlehnung an die Asterix-Geschichten auch  "I D E f i x" , was computerseitig gemäß den zwei Silben dieses Wortes auf Zweierlei zurückgeht : Zum Einen auf den Vorgänger des heutigen Datenbus-Standards S-ATA, welcher P-ATA hieß, jedoch weitaus bekannter war unter der Bezeichnung "IDE". Und zweitens auf die methodisch wie überhaupt überzeugende, flotte ("fix" eben) Arbeitsweise dieses Computer-Profis. Halbe Sachen (wie Pfusch und Murx aller Art) kosten am Ende das Doppelte, waren nie sein Ding. Und nicht anders denkt er heute als Künstler ...

High-End-PC-Eigenentwicklung im zugekauften Design-Gehäuse

Netzwerke sind das halbe Leben, nicht nur im Computer-Bereich, sagt der Künstler und Computer-Profi Frank F. Zilly aus Schielberg.

Ob Computer-Netzwerke oder andere Netzwerke im geschäftlichen oder privaten Bereich der Menschen - die Ähnlichkeiten sind frappierend und das Betätigungsfeld ist ein weites.

Nicht irgendeiner, sondern ein "PC 486 DX4-100" - Eigenbau von Künstler Frank F. Zilly aus Marxzell. In einem "Multimedia"-Gehäuse jener Zeit. Nicht der Älteste seiner Art in seiner Sammlung, aber der letzte einer ganzen Ära, denn neue Standards von Gehäuse- und Platinen-Layout, eine neue Prozessoren-Generation etc. etc. folgten ihm nach. Der DX4-100 war der schnellste 486er. Der (Computer-)Künstler Frank F. Zilly, der seit 1994 an Computer-Eigenbauten in virtuellen Räumen digitale Kunst-Werke fertigt, ist ein gelernter Computer-Spezialist mit jahrzehntelanger Erfahrung quer durch alle Techniken und Entwicklungen und hocheffiziente, rundum solide PC-Technik in individuell nach Verwendungszweck von ihm gebauten Geräten ist immer noch ein Hobby des gelernten Elektronikers. Wer ihn zum Freund hat muss keine PC-Probleme fürchten. Nicht ohne Grund nennt man ihn in Anlehnung an die Asterix-Geschichten auch  "I D E f i x" , was computerseitig gemäß den zwei Silben dieses Wortes auf Zweierlei zurückgeht : Zum Einen auf den Vorgänger des heutigen Datenbus-Standards S-ATA, welcher P-ATA hieß, jedoch weitaus bekannter war unter der Bezeichnung "IDE". Und zweitens auf die methodisch wie überhaupt überzeugende, flotte ("fix" eben) Arbeitsweise dieses Computer-Profis. "Halbe Sachen kosten am Ende das Doppelte." Pfusch und Murx aller Art waren nicht nur deshalb nie sein Ding. Mag der Laie die abgelieferte Arbeit eines Bodenlegers noch als gut oder schlecht einschätzen können, welcher Laie bekommt schon mit, was in einem PC hinter der GUI (grafische Benutzeroberfläche) alles abgeht ? Und nicht anders denkt er (heute) als Künstler : Kann man sich - in Sachen Kunst, die vorgibt, etwas "bewegen" zu wollen gesellschaftlich (und dies selbstverständlich nur zum Besseren für das Gemeinwesen, die Gemeinschaft aller lebenden Menschen) - Bilder an die Wand hängen von Leuten, von denen man de facto nicht weiß, was in ihnen alles ab- und vor sich geht ? Lassen Sie jede Person, die an Ihrer Tür klingelt, einfach gleich ins Haus, in Ihre Wohnung ein ? Warum dann die (gemalten) Bilder fremder, unbekannter Leute ?

 

Mein erster 32 Bit-Rechner, den ich als meinen ersten “PC” im heutigen Sinne bezeichnen würde.

Damals mein ganzer Stolz. Zumal ohne konkretes Fachwissen damals gar nichts ging.

Plug’n Play und manch anderes war noch nicht erfunden, neue Hardware stets eine Herausfordeung.

Mein “PC 486 DX4-100”

Ich bin froh, dass ich diese irgendwann dann sogar stürmischen Zeiten als Aktiver miterleben durfte. Meine Einstellung zu diesem Thema heute ist allerdings wenig euphorisch. Ohne Computer geht schlicht nichts mehr. Bösewichter brauchen keinerlei Bildung, nicht mal Computerwissen, sie müssen nur “irgendwie den Strom abstellen” und schon geht im ganzen Land nichts mehr ... Verheerende Bilder tun sich mir auf ...

 

Andere Oldtimer von mir, die ebenfalls und wie alle Oldtimer lebendiges Kulturgut sind :

Nissan-Datsun 280 ZX-T und Yamaha RD 250 Typ 352

Der Nissan (Datsun) 280 ZX-T von Künstler Frank F. Zilly aus Schielberg.
Der Nissan (Datsun) 280 ZX-T von Künstler Frank F. Zilly aus Marxzell.
Die beiden Oldtimer von Künstler Frank F. Zilly aus Marxzell-Schielberg. Im Vordergrund die Yamaha RD 250 (Typ 352) mit Erstzulassung im Juni 1973, im Hintergrund der Nissan (Datsun) 280 ZX-T aus 1981. Das T steht für "T-bar-roof", die beiden abnehmbaren Glasdachhälften.

... und noch ein Oldtimer. Meine erste Spiegelreflex. Aus 1974. Bei diesem “Fotoapparat” ging absolut überhaupt nichts automatisch. Aber so habe ich gelernt “wie fotografieren geht” und warum das oder was anderes passiert, wenn man dies oder jenes tut. Oder unterlässt. Diese Kamera funktioniert noch heute tadellos und war für mich der Anfang und Einstieg in ein wunderbares Hobby, in dem ich - Autodidakt der ich nunmal bin - bald Meister war : Die Fotografie. Ohne die, ohne den Fotograf Frank F. Zilly gäb’s meine digitalen Kunstwerke nicht, denn da baut gar manches aufeinander auf und ergänzt sich ! Es ist nach all der Pein im Leben immer wieder wohltuend zu sehen, dass nichts “für die Katz’” war, sich alles zu etwas Größerem zusammenfügt, das man in der Art - hätte man es bewusst herbeiführen wollen - gar nicht hätte leisten können ! “Künstler” kann man - zum Glück - nicht lernen wie Bäcker, Gipser oder Ingenieur. Das ist wie mit einer Professur. Man wird beobachtet, für geeignet befunden und berufen. Oder eben nicht. Die wahren Künstler formt und beruft allerdings allein (!) das Leben. Wie auch immer ...

Die erste Spiegelreflex von Künstler Frank F. Zilly aus Marxzell-Schielberg. Mehr als 40 Jahre alt und voll intakt ...
Die erste Spiegelreflex von Künstler Frank F. Zilly aus Marxzell-Schielberg. Mehr als 40 Jahre alt und voll intakt ...
Die bevorzugte D-SLR von Künstler und Fotograf Frank F. Zilly aus Marxzell-Schielberg heutzutage.

 

... und die ist heute meine bevorzugte Kamera. Vollgestopft mit digitaler Technik lässt sich auch bei der - auf Wunsch - alles von Hand einstellen. Und das ist unverzichtbar in der experimentellen Fotografie und bei dem, was ich per Fotografie zu meinen digitalen Kunstwerken beitrage. Nur beim Bild-Ergebnis des 18er Chips an sich, da lässt sich an der Kamera nichts verstellen, denn das ist und bleibt einfach digital. Und das wiederum ist ideal zur direkten Weiterbearbeitung am Computer, opto-elektronische und andere Konvertierungsverluste (man denke an einen Scanner oder Dateiformat-Änderungen etc. etc.) gibt es da schon mal keine ...

 

 

... und weitere lebendige Oldtimer, Fenster in vergangene Zeiten, so wie meine Bilder Fenster sind, Fenster ins Leben ...

Die Blockflöte war 1964 mit 5 Jahren der Einstieg in die Musik ... mein bis dato wichtigstes, bedeutsamstes Hobby

und der Anfang aller KUNST bei mir ... ... mit 16 Jahren war ich dann bereits Erster Organist in der Kirche ...

 

Die Flöte von 1964 von Künstler Frank F. Zilly aus Marxzell-Schielberg, der "Anfang von allem" bei ihm ...
Das war die YAMAHA B-20 BR von Künstler Frank F. Zilly

Das war meine erste eigene Orgel. Meine (analoge) Yamaha B-20 BR. Die hat mich nie enttäuscht, das “Drumherum” irgendwann immer mehr. Nach meinem Kirchenaustritt war sie nur noch ein Erinnerungsstück an eine nicht gehabte, für und zum Nutzen anderer Leute “ehrenamtlich” und ohne jeden “Profit” vertane Jugend. Über viele Jahre war es sonderbarerweise irgendwie tröstlich, sie gelegentlich mal zu sehen. Doch dann war die Zeit reif, Abschied zu nehmen, sie wegzugeben ...

ACHTUNG :

Ein von solchen Gefühlen unbelastetes Instrument könnte mich interessieren. Wer eine intakte Heim- oder Combo-Orgel der 1960er/70er Jahre oder älter lieber in gute (Organisten-) Hände verschenken möchte, als ins Ungewisse abzugeben, der möge sich bitte bei mir melden. Ich bin kein Gewerbetreibender, suche mangels Platz auch nur ein einziges Instrument ! Aber eines, das in der Lage ist, seine Zeit würdig zu repräsentieren. Ich würde sie hegen und pflegen. Und spielen natürlich. Danke.

Diese Trompete war mal ein Weihnachtsgeschenk meiner Eltern ...

“ Die POST im Walde “

war damals, mit 10, 12 Jahren, mein Lieblingsstück für Trompete. Doch das ist verdammt lang’ her. In vielerlei Hinsicht ...

Ich habe auch außerhalb der Kirchenmusik einige Instrumente erlernt und gespielt, war aber nie in einem Musikverein. Mit 8 Jahren begann ich Trompete zu spielen. Mit 15 stieg ich (im Blechbereich) um auf Zug-Posaune. Mit 24 stieg ich aus Kirche und folglich auch Kirchenmusik aus. Seither mache ich öffentlich keine Musik mehr. Steht man (beim Spiel/Vortrag) mit ganzer Seele hinter seiner Musik (sofern die selbst der Sache nach überhaupt Seele haben kann und nicht nur laut oder sonstwas ist), so ist das wie “die Hosen runterlassen”, ein “Seelen-Striptease”, denn wie ich die Noten, die ein Stück ausmachen, das ein Komponist hinterlassen hat, interpretiere und wiedergebe, das bleibt beispielsweise als Organist ganz und gar meine Angelegenheit. Den einen hört man deshalb gerne zu, anderen lieber nicht ... und so’nen “Striptease” macht man nunmal - wenn überhaupt - nicht auf der Straße und ungern vor unbekannten Menschen ... Dabei bin ich mir sicher, dass selbst die meisten unter denen, die selbst Musik machen, nicht verstehen können, wovon ich da eigentlich rede ... aber sei’s drum, es ist vermutlich auch besser, dass nur die wenigsten Leute Musik sehen oder Bilder hören können (siehe Lexikon “Synästhesie”) ...

Bevor die Königin der Instrumente, die Orgel, zu meinem Instrument geworden ist, hatte ich drei Jahre Unterricht auf dem Akkordeon. Alles andere habe ich mir, wie das meiste in meinem Leben, als Universal-Autodidakt, der ich nunmal bin, selbst beigebracht.

Die Zugposaune und das schwarz-marmorierte weinrote Hohner-Akkordeon mit 72 Bässen, das ich mit 9 Jahren bekam, besitze ich leider nicht mehr und finde auch keine Fotos. Aber es gibt ja einige Menschen, die wissen, dass meine Angaben richtig sind ...

Tipp : Frauen spielen längst viele Instrumente in einem Symphonie-Orchester. Posaunistinnen jedoch sieht man noch immer eher selten nur. Wer sich mit der Zugposaune befasst, interessiert sich deshalb vielleicht auch für die sympathische Engländerin Helen Vollam, die als Posaunistin manchen Preis gewonnen hat und im Jahre 2004 trotz reichlich männlicher Konkurrenz zur Ersten Posaunistin / Chef-Posaunistin des Symphonieorchesters der British Broadcasting Corporation ( BBC ) berufen wurde

Thema Orgel : Die ersten Heimorgeln der Welt verkaufte 1935 der US-amerikanische Hersteller HAMMOND. Davor gab’s nur viel Raum einnehmende Pfeifen-Orgeln, die in Kirchen standen. Und auch die großen US-amerikanischen Theater-Orgeln in den (Stummfilm-) Kinos waren seit den ersten Exemplaren, die um 1910 entstanden, (modifizierte, im Klangspektrum erweiterte) Pfeifenorgeln. Als Typus “erfunden” und gebaut zumeist von der weltbekannten Firma Wurlitzer. Und die großen unter ihnen wurden mit Motoren um 50 PS mit Luft versorgt. Ebenfalls nichts für ein Wohnzimmer also.

Viele Leute sagen zu allem, was wie eine Elektronen-Orgel aussieht wohlmeinend einfach Hammond-Orgel. Das ist falsch. Das berühmteste HAMMOND-Modell ist die “B3”. Und die ist technisch gesehen weder vergleichbar den analogen Elektronenorgeln der 1960er / 1970er Jahre wie die Yamaha oben, noch ist sie vergleichbar den digitalen Keyboards (unten) oder Orgeln von heute, die aufgrund ihrer technischen 1:1 Nachahmer-Fähigkeiten tatsächlich auch wie “richtige” Pfeifenorgeln klingen können und deshalb auch in Kirchen gern Verwendung finden (zumeist aber nur da, wo kein Geld oder Platz für eine Pfeifenorgel vorhanden ist). Die “B3” steht stellvertretend für einen 3. Typ von Heim- und transportablen Combo-Orgeln, die mit Strom funktionieren, keine Pfeifen haben : Sie ist eine elektro-mechanische Orgel mit einer vergleichsweise wartungsintensiven (denken Sie an den immer wieder nötigen Klavierstimmer beim Klavier) Art der Tonerzeugung, eine sogenannte “Tonrad-Orgel”.

Und in der Art der (in Sachen Perfektion) etwas unorthodoxen Klangerzeugung (der Transistor wurde erst 1947 erfunden) liegt neben dem meist verwendeten Leslie Rotations-Lautsprechersystem das Geheimnis um den uns so wohlgefälligen, etwas “schrägen”, klackenden Klang dieser Orgeln, mit dem sie berühmt geworden sind durch einige Klassiker der Rock- und Pop-Geschichte vor allem. 

Das Interessante ist, dass der Klang so gar nicht gewollt war. Er geht konstruktionsprinzipbedingt auf einen technisch (weil mathematisch) unlösbaren Fehler bzw. Kompromiss in der Ton-Erzeugung zurückgeht (für Interessierte gibt es im Internet detaillierte Beschreibungen zu allem, was ich hier anführe). Ebenso wie das typische, sich aber zusätzlich auch noch andauernd verändernde Klacken bei jedem Anschlag der mit jeweils neun Kabelkontakten (für jede Fußlage ein Kontakt) an den Zugriegeln angeschlossenen Tasten (weil der Ton nicht im Null-Durchgang der Sinus-Welle abgegriffen wird, sondern bei x-beliebigem Phasenstand). Deshalb auch sind diese Orgeln elektronisch-digital 100% korrekt nur ungemein schwer nachzuahmen. Mir persönlich ist nur eine einzige Firma mit in der Summe aller Faktoren überzeugendem Klangergebnis bekannt (die baut rote Instrumente ...). Was toll ist, weil das Original uralt (die B3 wird längst nicht mehr gebaut) und auch deshalb verdammt teuer ist. Und wer heute eine hat, der gibt die - nachdem sich mittlerweile längst alle fachlich und sachlich ernsthaft Interessierten wie Musiker aus Haushaltsauflösungen etc. die letzten geangelt haben - auch für viel Geld kaum mehr her. Zu Geld kommt man eher als zu einer B3 ... (vgl. Violine von Stradivari) ...

Was wäre aber beispielsweise auch ein klassischer Gospelsong in einer typisch US-amerikanischen Kirche von den menschlichen Stimmen mal abgesehen ohne (Klavier und) den schrägen Sinus-Klang einer originalen Tonrad-HAMMOND ?  

Eigentümerin eines (gar einzigartigen, weil in Eigenregie um MIDI-Funktionalität erweiterten) Exemplares dieser legendären Orgel ist auch die deutsche Jazz-Musikerin Barbara Dennerlein. Sie ist allerdings auch ein Weltstar an der HAMMOND B3. Die Autodidaktin spielt den Bass mit beiden Beinen, nicht mit der linken Hand wie die anderen Jazz-Größen auf diesem Instrument. Und die MIDI-Erweiterung macht es ihr nun (unter anderem) möglich, über die Manuale und Pedale zusätzlich zum Originalsound Fremd-Stimmen von Synthesizern und Samplern zu spielen, was für ihren Pedal-Bass wichtig ist, denn der ist bei dieser Orgel standardmäßig etwas schwach auf der Brust. Zumindest was den Jazz angeht ...

Teile vom Keyboard-Musik-Heimstudio von Künstler Frank F. Zilly aus Marxzell-Schielberg. Eine ganz spezielle zweimanualige Computer-Orgel Marke Eigenbau für MIDI-Musik : Master-Keyboard oben, ein weiteres unten.
Teile vom Keyboard-Musik-Heimstudio von Künstler Frank F. Zilly aus Schielberg.

 

... die Musik, das Musik machen, ist auch heute noch mein größtes Hobby, denn beim Musik machen, beim Improvisieren, kann ich herrlich abschalten, die Gedanken fliegen lassen und neue Inspirationen mir holen.

Und die werden oft auch tonstudiomäßig von mir an der eigenen Anlage weiterbearbeitet.

 

Vor dem Improvisieren-können liegen allerdings - zumindest in der Musik (denn da hat das nichts mit Pfusch und Murx zu tun, sondern ist eine eigene Kunst) - harte Jahre verzichtreichen Übens, und wer nicht eine gewisse Begabung mitbringt dafür, der lernt es ohnehin nie, wird nie ein Musikstück, das es (noch) gar nicht gibt, “live” spielen, als käme es vom Notenblatt ...

 

Nach Anklicken von “reinhören” hören Sie einen Teil aus der “Improvisation Faunlandia” von Frank F. Zilly aus Marxzell-Schielberg mit ihm selbst an zwei gleichzeitig gespielten keyboards. Es muss nicht immer gleich die teuerste Orgel sein. Und so ist es doch im ganzen Leben. Was bringt mir ein Sack voll Geld, wenn ich nichts kann und erst recht keinen blassen Dunst habe vom großen GANZEN ? Keine Ahnung und keinen Durchblick ?

                                                          reinhören

 

Ein HTML-Lehrbuch für Webseiten-Programmierer aus dem Jahr 2005. In der Zwischenzeit sind unzählige Neuerungen hinzugekommen. Doch mit dem Programmieren können allein ist so gut wie gar nichts getan. Erstmal braucht man eine Vorstellung von dem, was man da denn programmieren sprich schaffen möchte. Eine Idee, dann eine Konzeption für das Ganze. Man muss sich für ein Design entscheiden, das man nicht irgendwo klaut, sondern selbst kreiert. Dann erst wird das alles wie gewünscht programmiert. Und liegt die fertige website auf dem Rechner dann vor, dann muss sie je nach bereits vorhandenen (oder auch nicht) Möglichkeiten ins Internet "gestellt" werden, was ein Teil-Bereich der Realisation des Projektes ist, denn eine website auf einem lokalen Rechner in einem Hinterzimmer bringt nichts. Man benötigt einen Provider, der webspace, Speicherplatz auf einem Internet-Server zur Verfügung stellt. Und dann muss das Ganze, was sich im Internet befindet, auch aktualisierbar, anpassbar sein. Das alles macht eine Menge Arbeit. Und wenn man gut ist, aber Pech hat, werden einem dann die besten Ideen oder Bilder, Textpassagen etc. von ganz Schlauen mit abstrusen Vorstellungen von Recht und Ordnung, Eigentum und anderem mehr, einfach geklaut und an anderer Stelle als die eigenen "vermarktet".  Ist das etwa in Ordnung ?

 

... ein weiteres Hobby von mir ist in Ergänzung meines speziellen Grafik-Design das “webdesign”, das Erstellen von Webseiten im weitesten Sinne. Nicht zuletzt auch zu dem Zweck, dass möglichst viele Menschen sich meine Arbeit daheim in ihrem eigenem gemütlichen Zuhause ansehen können. Ohne Computer geht da nichts. Und so schließt sich auch dieser Kreis.

Das Internet ist mein Schaufenster

 

 

Eine Grundlage, auf der das alles fußt, ist zweifelsohne der Besuch des Gymnasiums, das ich 1978 nach zwölfjähriger Schulzeit (kein Druckfehler) mit dem Reifezeugnis (Abitur) verlassen habe :

 

Das damals neue Gymnasium in Karlsbad-Langensteinbach besuchte Künstler Frank F. Zilly, der heute in Marxzell-Schielberg lebt, von Klasse 9 bis 13, von 1973 bis 1978

 

... nach der Schulzeit ...

 

Und nach dem Abitur habe ich in der Versicherungsbranche im Rahmen meiner Ausbildung und Tätigkeit daselbst für mein ganzes künftiges Leben enorm hilfreiche, wichtige Dinge gelernt, die die Schule einfach nicht vermitteln konnte. Und das Elternhaus auch nicht. Dafür werde ich - und wenn das noch so bescheuert klingen mag - diesem meinem damaligen Arbeitgeber, der die absolute und einzige erfreuliche Ausnahme in meinem Berufsleben als “abhängig Beschäftigter” war, für immer dankbar bleiben !

 

Auf dem weiten Weg zum Künstler mit Vision, Konzept und allem voran Durchblick bin ich im Laufe meines Lebens (born in 1959) auch rein räumlich viel in der Welt herumgekommen. Nicht nur um etwas für oder gegen mein jugendliches Fernweh zu tun, nein, ganz banal auch um einfach nur meinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Das Studium der Soziologie, Politischen Wissenschaften und Psychologie in Freiburg im Breisgau hat mich (nachdem ich ja bereits einen supersoliden Beruf in der damals führenden Branche erlernt hatte und folglich auch älter war als die meisten anderen Studenten, die - den Kopf voller Ameisen - frisch von der Schule kamen) enttäuscht, und so hab ich statt Theorie anderer Leute mir ins Hirn blasen zu lassen erstmal diverse eigene Feldversuche unternommen, bin etwa erstmal längere Zeit mit dem 40 Tonnen Gliederzug im nationalen und internationalen Güterfernverkehr in einem damals politisch und auch sonst noch etwas anderen Europa unterwegs gewesen und hab unendlich viele Eindrücke gesammelt auch in anderen Bereichen und Jobs im simplen Transportgewerbe ebenso wie auch in einer aufwärtsstrebenden Logistikbranche mit umfassenderem Dienstleistungsangebot drumherum ... Auch Menschenverachtung und Ausbeutung im Job, katastrophale Arbeitsbedingungen etc. habe ich erfahren müssen/dürfen/sollen. Ich möchte keinen Tag missen aber auch nicht einen Tag dieser Jahre nochmal erleben müssen.

 

Die Summe all dessen ist es, was mich, den geborenen Universal-Autodidakten, werden ließ, wer und was ich heute bin. Jedenfalls kein Waschlappen. Und kein Ja-Sager, gewiss nicht 08/15. Kein wohlgefälliger Kirchgänger mehr und auch kein Konsument, der in seiner Dummheit mit Mund und Hirn begeistert alles frisst, was man ihm vor die Nase hält. Ein Arschkriecher ohnehin nicht. Und Opportunisten geh’n mir freiwillig aus dem Weg. “Meide die Masse, suche Deinen Halt in Dir selber” wußte schon der alte Seneca zu empfehlen. Und so halte ich das auch. Das “Brot & Spiele” von heute ist wie das im alten Rom der Anfang vom Ende. Aber die Gabe der Kombination ist leider auch nicht jedem gegeben ... Sic transit gloria mundi ...

 

Als ich Anfang der 1990er Jahre mitbekam, wie die ersten “für Größeres” brauchbaren und für einfache Leute wie mich auch bezahlbaren “PC” auf den Markt kamen, wurde mir sehr schnell klar, was meine (berufliche) Bestimmung ist :

DER  COMPUTER

 

Erstmal als grundsolider Beruf mit Zukunft, der Grips und Kreativität, ein analytisches Denkvermögen voraussetzt und nie langweilig wird. Werdegang siehe  h i e r .

Und dann als die Basis, das nötige Handwerkszeug für die Umsetzung meiner in den 1970er Jahren zu Oberstufezeiten bereits entwickelten Grundlagen zu meiner

 

PAINTED  INTEGRATION

 

Die hat der Computer allein erst ermöglicht. Meine von mir entwickelte Ebenentechnik mit den ganzen existenz-philosophischen Überlegungen dahinter auch hinsichtlich Kunst und Einfluß-Möglichkeiten derselben was das ganz normale Leben der Menschen angeht, die kann man grundsätzlich zwar auch an einem Overhead-Projektor veranschaulichen, doch mehr gibt so ein Gerät eben nicht her.

 

 

Ja, der Computer hat mein Leben fraglos total verändert,

mir das eigene kreative, künstlerische Schaffen

und die Umsetzung all meiner Ideen

in der Form erst ermöglicht

 

 

 

Abschließend möchte ich Sie noch auf einige interessante, thematisch ergänzende Adressen im Internet hinweisen. Ich verlinke allerdings aus grundsätzlichen Erwägungen nicht nach extern. Bei Interesse tippen Sie die Adressen bitte selbst in die Adresszeile Ihres Browsers.

 

 

Eine große Sammlung ohne Studium wahrlich sofort erhellender

Zitate und Aphorismen über Kirche, Religion und Moral

finden Sie im Internet unter folgender Adresse :

www.unmoralische.de/athe_1.htm

 

 

 

Ein Reinschauen beim Portal Atheismus auf wikipedia kann auch manche

Schuppe von den Augen fallen lassen, Aha-Effekte auslösen

http://de.wikipedia.org/wiki/Portal:Atheismus

 

 

 

Ebenfalls auf wikipedia finden Sie wertvolle Infos zu diesen Themen / Namen / Stichworten :

 

Ludwig Andreas Feuerbach

Portal Religionskritik

Libido

Maslowsche Bedürfnishierarchie

Existenzphilosophie

 

 

 

 

Mehr Philosophisches

von Frank F. Zilly

zu Leben und KUNST

h i e r

 

 

 

ffz  Frank F. Zilly, Schielberg

2013-04-18 / 2019-05-08

 

Selbstverständlich gehören für den EDV- bzw. IT-Experten auch beim privaten Heimcomputer (nur der klassische „PC“ ist gemeint) die Themen PC-Wartung und PC-Reparatur sowie Optimierung/Anpassung vorhandener Rechner inklusive Planung und Bau neuer Geräte mit dazu. Und zwar stets so, dass die Kosten-Nutzen-Rechnung unterm Strich in jedem individuellen Fall aufgeht. Wer PC-Sorgen hat, darf sich gerne melden für einen pc-check. Wenn ich Zeit habe, helfe ich, der etwas andere Computer-Spezi, gern weiter.

 

Start-Seite

 

Künstler Frank F. Zilly lebt im Albtal / Schwarzwald zwischen Ettlingen und Bad Herrenalb im beschaulichen Schielberg, einem Ortsteil von Marxzell im Städte-Dreieck Karlsruhe - Pforzheim - Rastatt und schickt viele Grüße nach Pfaffenrot, Burbach und Frauenalb, nach Straubenhardt (Langenalb, Conweiler, Pfinzweiler und Schwann), nach Rotensol und auf den Dobel, nach Waldbronn (Reichenbach), nach Karlsruhe (Südweststadt und Stupferich), nach Karlsbad (Mutschelbach, Langensteinbach, Spielberg und Ittersbach), nach Remchingen (Wilferdingen und Nöttingen), nach Pfinztal (Söllingen und Berghausen), Bretten, Bruchsal, Eppingen, Walldorf und Heidelberg sowie nach Au am Rhein, Malsch, Loffenau, Baden-Baden, Bühl, Achern und Offenburg, an den Kaiserstuhl, nach Hagen in Westfalen und nach Berlin und last but never least nach Freiburg im Breisgau und nach Umkirch, wo er einst Student und zuhause war.

 

I M P R E S S U M

 

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Frank F. Zilly

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